Angehörige berichten

The New Yorker — Was bedeutet es zu sterben?

Das Schick­sal von Jahi McMath hat his­to­ri­sche Dimen­sio­nen, weil es grund­sätz­li­che Fra­gen zur Hirn­tod-Def­in­ti­on auf­wirft. Im März geht der Fall in Ame­ri­ka vor Gericht. Hier die Über­set­zung des Arti­kels von Rachel Aviv “What does it mean to die?” aus “THE NEW YORKER”.

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Organentnahme verhindert menschenwürdiges Sterben und raubt den letzten Abschied

Das habe ich nicht gewusst! Organ­spen­de, dach­te ich, muss etwas Gutes sein, wenn es kran­ken Men­schen hilft am Leben zu blei­ben. Und natür­lich ist der Mensch tot, dem die Orga­ne ent­nom­men wer­den. Im Aus­weis heißt es doch “nach mei­nem Tod”. So habe ich das auch geglaubt. Ich hät­te nie für mög­lich gehal­ten, dass Ärz­te nicht davor zurück­schre­cken, einen ster­ben­den Men­schen mit allen Mit­teln ärzt­li­cher Kunst am Leben zu hal­ten, nur damit sie sei­ne leben­den Orga­ne bekom­men. Aus dem schreck­li­chen Gesche­hen um das Ster­ben mei­nes Soh­nes kann ich jedoch bezeu­gen, dass es sich bei einem so genann­ten Hirn­to­ten um einen noch leben­den Men­schen han­delt.

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Video: Hirntod -Tod bei lebendigem Leib

Wel­ches Trau­ma eine Organ­ent­nah­me für die Ange­hö­ri­gen des Spen­ders bedeu­ten kann, zeigt der Fall des 15-jäh­ri­gen Lorenz Mey­er. Die Eltern wur­den bereits eine Nacht nach der Ein­lie­fe­rung ihres Soh­nes in eine Schwei­zer Kli­nik mit der Fra­ge nach Organ­ent­nah­me kon­fron­tiert. In ihrer Ver­zweif­lung stimm­ten sie trotz aller Vor­be­hal­te der Ent­nah­me der Nie­ren zu. Ein Schritt, den sie im Nach­hin­ein bit­ter bereu­en soll­ten.
Erst bestand nur der Ver­dacht, dass mehr Orga­ne ent­nom­men wur­den, als zuge­sagt. Doch dann stell­te sich her­aus, dass es gra­vie­ren­de Zwei­fel an der Rich­tig­keit der Hirn­tod­dia­gnos­tik gibt.

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