KAO warnt vor der Internetseite „Netzwerk Spenderfamilie“

Man fühlt sich erin­nert an das Buch „Die geheimen Ver­führer“ von Vance Packard, in dem er die psy­chol­o­gisch-manip­u­la­tiv­en Strate­gien der Wer­be­wirtschaft aufdeck­te. Auch die Inter­net­seite „Net­zw­erk Spender­fam­i­lie“ ist mit pro­fes­sioneller Wer­bung gemacht. Aber klärt sie wirk­lich auf, wie sie es als Beratung von Spender­fam­i­lien vorgibt?

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Organentnahme verhindert menschenwürdiges Sterben und raubt den letzten Abschied

Das habe ich nicht gewusst! Organspende, dachte ich, muss etwas Gutes sein, wenn es kranken Men­schen hil­ft am Leben zu bleiben. Und natür­lich ist der Men­sch tot, dem die Organe ent­nom­men wer­den. Im Ausweis heißt es doch “nach meinem Tod”. So habe ich das auch geglaubt. Ich hätte nie für möglich gehal­ten, dass Ärzte nicht davor zurückschreck­en, einen ster­ben­den Men­schen mit allen Mit­teln ärztlich­er Kun­st am Leben zu hal­ten, nur damit sie seine leben­den Organe bekom­men. Aus dem schreck­lichen Geschehen um das Ster­ben meines Sohnes kann ich jedoch bezeu­gen, dass es sich bei einem so genan­nten Hirn­toten um einen noch leben­den Men­schen han­delt.

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