KAO Aktuell

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KAO fordert die Einhaltung des geltenden Rechts auch bei der Hirntoddiagnose

Eine ärztliche Handlung, wie z.B. eine Blutentnahme oder die Anordnung einer Röntgenuntersuchung, wird primär als Körperverletzung angesehen, die nur zulässig ist, wenn sie a) diesem Patienten nutzen soll und b) der Patient ihr zustimmt bzw. nicht widerspricht, obwohl ihm das gut möglich wäre.

Die organschützenden Maßnahmen sowie die Hirntoddiagnostik aufgrund einer möglichen bevorstehenden Organentnahme werden jedoch im Hinblick auf einen Dritten – den Organempfänger – durchgeführt. Der Tatbestand der Körperverletzung ist hier somit nicht durch einen zu erwartenden Nutzen für den Patienten zu rechtfertigen, an dem die Diagnostik durchgeführt wird. Der Eingriff ist fremdnützig und dient in den meisten Fällen dem Organempfänger. Auch mit der Abwendung von Gefahr im Verzug (unaufschiebbare Maßnahme) kann nicht argumentiert werden, da diese keinen Eingriff rechtfertigt, der zum Nutzen einer anderen Person (Organempfänger) vorgenommen wird.

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KAO macht seine Internetpräsenz mobil

Wir machen es Ihnen so bequem als möglich, sich über die kritischen Punkte von Organtransplantationen zu informieren.

Ganz egal ob unterwegs mit Ihrem Smartphone oder Zuhause auf dem Sofa mit Ihrem Tablet.

Bis alle Informationen übertragen sind, finden Sie die bisherige Internetseite hier:

Archiv.Initiative-KAO.de

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Benedict Rogers: Organentnahme in China – Zwei neue Berichte beleuchten ein grausames Vorgehen

In dieser Woche wurden dem Britischen Parlament in London zwei neue Berichte vorgelegt, die das Ausmaß von Chinas massiven Verstößen gegen die Menschenrechte ermessen lassen. Einer von ihnen lüftet den Schleier über das Ausmaß und den Umfang von Chinas gewaltsamer Organ-Gewinnung.

Drei Ermittler – der renommierte Menschenrechtler und Jurist David Matas, ehemaliger kanadischer Parlamentarier, Regierungmitglied David Kilgour und der Journalist Ethan Gutmann – haben eine detaillierte Liste veröffentlicht, die mit Hilfe von Nachforschungen in den forensischen Berichten von 712 Kliniken in China entstanden ist, in denen Leber- und Nierentransplantationen durchgeführt werden, mit dem Ergebnis, dass das Ausmaß der Organentnahmen weitaus größer ist, als man vermutet hatte.

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Video: Hirntod -Tod bei lebendigem Leib

Welches Trauma eine Organentnahme für die Angehörigen des Spenders bedeuten kann, zeigt der Fall des 15-jährigen Lorenz Meyer. Die Eltern wurden bereits eine Nacht nach der Einlieferung ihres Sohnes in eine Schweizer Klinik mit der Frage nach Organentnahme konfrontiert. In ihrer Verzweiflung stimmten sie trotz aller Vorbehalte der Entnahme der Nieren zu. Ein Schritt, den sie im Nachhinein bitter bereuen sollten.
Erst bestand nur der Verdacht, dass mehr Organe entnommen wurden, als zugesagt. Doch dann stellte sich heraus, dass es gravierende Zweifel an der Richtigkeit der Hirntoddiagnostik gibt.

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Video: Organspende? – Nein. Er braucht seine Organe selber

Prognose Tod – Wann ist die Frage nach Organen erlaubt?
In vielen Kliniken werden die Angehörigen eines Patienten wenige Stunden nach der Einlieferung nach Organentnahme gefragt. Zu diesem Zeitpunkt ist oft noch keine Hirntoddiagnostik durchgeführt worden. Gerechtfertigt wird die Frage nach Organen mit einer aus Sicht der Ärzte aussichtslosen Prognose. Doch ist das Thema Organentnahme zu diesem Zeitpunkt nicht verfrüht?
Welche fatalen Auswirkungen solche voreiligen Prognosen für die Betroffenen, ihre Angehörigen, aber auch für die Kliniken haben können, zeigt der Fall von Thomas Linder.

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