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Organspende nach Herz-Kreislauf-Stillstand (DCD)

Aufgrund der permanent als zu niedrig empfundenen Organspenderzahl wird derzeit geprüft, ob die Organspende nach Herz-Kreislauf-Stillstand (DCD: Donation after Circulatory Death) in Deutschland eingeführt werden kann. Das Verfahren ist bereits in den USA und in vielen europäischen Ländern etabliert (Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Spanien und Tschechien, neuerdings auch in Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden).

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"Brain Death" is Not Death!

In medicine we protect, preserve, and prolong life and postpone death. [...] On the other hand, medical intervention can sometimes restore the function of the damaged organ, or medical devices (such as pacemakers and heart-lung machines) can preserve life. The observation of a cessation of functioning of the brain or some other organ of the body does not in itself indicate destruction of even that organ, much less death of the person.

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Der Hirntod – Lebenslauf einer Definition

Die Darstellung der Ereignisse stützt sich auf Studien von Forschern, die auf Original-Unterlagen der Hirntod-Kommission von 1968 Zugriff hatten: David Rothman, Peter Singer, Mita Giacomini und Martin Pernick zitieren aus Briefen und frühen Entwürfen, Scott Henderson widmet der Geschichte der Hirntoddefinition ein aufschlussreiches Kapitel.

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Konzepte zum Umgang mit der Organspende von lebenden Hirntoten

Im April 2018 veranstaltete das Center for Bioethics at Harvard Medical School in Boston, USA, anlässlich des 50. Jahrestags der Hirntod-Definition eine internationale Konferenz. Die Beiträge, die im Hastings Center Report vom November 2018 veröffentlicht wurden, geben einen guten Eindruck vom derzeitigen internationalen Meinungsbild zum Hirntod ...

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Video-Vortrag: Dr. jur. Rainer Beckmann - "Das "Hirntod"-Konzept und die Aufklärung zur Organspende"

Die Behauptung, der „Hirntod“ sei ein sicheres Todeszeichen („Hirntod“-Konzept), ist die rechtliche Grundlage „postmortaler“ Organentnahmen. Wendet man die beweisrechtlichen Grundsätze zur Prüfung von Gerichtsgutachten auf das „Hirntod“-Konzept an, erweist es sich als unbegründet. Der Gesetzgeber hat selbst keine Definition von „Tod“ festgelegt. Die Behauptung, der „Hirntod“ zeige den Tod sicher an, kann dem Gesetz nicht entnommen werden. Entsprechend ergibt sich, dass Patienten mit Hirnfunktionsausfall keine Leichen sind.

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Hirn und Herz© Tanyajoy/stock.adobe.com

Tag der Organspende 2025 - Manipulation statt Aufklärung

Aktionen und Berichte zum „Tag der Organspende“, die sich darin erschöpfen, von den Bürgerinnen und Bürgern eine Entscheidung zu verlangen, verdecken das eigentliche Problem. Die meisten Menschen sind gar nicht in der Lage, eine wohlinformierte und wirklich selbstbestimmte Entscheidung zu treffen, weil ihnen wesentliche Infor-
mationen vorenthalten werden.

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Der "Hirntod" entbehrt medizinischer, moralischer und rechtlicher Grundlagen und ist eine verdeckte Form der Euthanasie

Das Konzept des Hirntods ist ein utilitaristisches Konstrukt, das es Ärzten ermöglicht, die Regel des toten Spenders zu umgehen, indem sie neurologisch behinderte Menschen nach eigenem Ermessen für tot erklären. Seit dem bahnbrechenden Bericht "A Definition of Irreversible Coma" des Harvard Ad-hoc-Komitees von 1968 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, und es gibt nach wie vor keinen medizinischen oder moralischen Beweis dafür, dass diese Menschen tot sind. Auch in der neuesten Hirntod-Richtlinie der American Academy of Neurology heißt es ausdrücklich, dass der Tod bei Vorhandensein einer teilweisen Hirnfunktion erklärt werden kann, obwohl der Uniform Determination of Death Act den "irreversiblen Ausfall aller Funktionen des gesamten Gehirns" fordert. Hirntote Menschen sind weder medizinisch noch moralisch oder rechtlich tot, und die Entnahme ihrer Organe ist eine verdeckte Form der Euthanasie.

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