Organspende — Den Bürgern reinen Wein einschenken

Drei Mit­glieder von KAO antworteten mit Leser­briefen auf die zwei Artikel “Mutige Nach­barn” und “Nieder­lande erleich­tern Organspende” in der Süd­deutschen Zeitung vom 15. Feb­ru­ar 2018 zur Ein­führung der soge­nan­nten Wider­spruch­slöung in den Nieder­lan­den. WICHTIGER HINWEIS: Auch als Deutsch­er in den Nieder­lan­den müssen Sie nach dem nieder­ländis­chen Gesetz Wider­spruch ein­le­gen, sofern Sie sich nicht ein­er Orga­nent­nahme aus­liefern wollen.

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Tot ist tot, aber nicht hirntot

Die Bere­itschaft zur Organspende sinkt, daher wird die Wider­spruch­slö­sung propagiert. Der Wider­stand dage­gen ist jedoch beträchtlich. Leser ver­lan­gen mehr Aufk­lärung im Organspendeausweis über die Bedin­gun­gen der Orga­nent­nahme. Mit dabei sind zwei Mit­glieder des KAO Vor­standes.

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50 Jahre Herztransplantation — 20 Jahre Transplantationsgesetz in Deutschland — KAO e.V. bilanziert die Geschichte einer großen Täuschung

KAO • Fehler 404 „Wenn wir die Gesellschaft aufk­lären, bekom­men wir keine Organe mehr!“ Prof Pichlmayr(+), Trans­plan­ta­tion­schirurg, 1987 Der Vere­in KRITISCHE AUFKLÄRUNG ÜBER ORGANTRANSPLANTATION – KAO e.V. stellt fest, dass seit Jahrzehn­ten die Men­schen bei der Organspende in die Irre geführt wer­den. Diese Geschichte begann nicht als Ver­such, Patien­ten mit ein­er neuen Behand­lungsmeth­ode zu helfen, son­dern als knall­har­ter Konkur­ren­zkampf: Wer ist der Erste? Wer kann schneller/skrupelloser lebende Herzen verpflanzen? Barnard im fer­nen Südafri­ka machte das Ren­nen, nach­dem er in Ameri­ka im Herzen der Trans­plan­ta­tion­s­medi­zin aus­ge­bildet wor­den war. Als näch­stes kam die Täuschung durch das Ad-hoc-Komi­tee in Har­vard, das eine Umdefinierung des...

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KAO fordert Einhaltung des geltenden Rechts

Liegt keine Ken­nt­nis zum Patien­ten­willen vor, muss von ein­er Hirn­tod­di­ag­nose Abstand genom­men wer­den, erst recht von fremd­nützi­gen Maß­nah­men, da auch hier der Grund­satz allen ärztlichen Han­delns – nicht zu schaden – gilt. Ein möglich­er Schaden kann auch nicht durch den Nutzen für eine andere/dritte Per­son (Organempfänger) aufge­wogen wer­den.

Dr. Stahnke stellt fest : “Für die inten­sivmedi­zinis­che Behand­lung bzw. den Behand­lungsab­bruch ist die Hirn­tod­di­ag­nos­tik nicht notwendig. Dafür reicht es aus, dass die behan­del­nden Ärzte zu der Ein­schätzung gelan­gen, dass die Prog­nose für den Patien­ten aus­sicht­s­los ist und er nicht mehr von ein­er weit­eren Ther­a­pie prof­i­tiert. Dann ist in Absprache mit den Ange­höri­gen ein Behand­lungsab­bruch möglich. die Hirn­tod­di­ag­nos­tik muss bei einem noch leben­den Men­schen nur zum Zweck der Orga­nent­nahme durchge­führt wer­den.“

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