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Gedanken zur Organspende
Gedanken zur Organspende - Will ich meine Organe spenden?

Gedan­ken zur „Lebend­spen­de“ einer Nie­re oder einem Teil der Leber

Die­ser Bei­trag ist der 4. von 6 Bei­trä­gen in der Rei­he Gedan­ken zur Organ­trans­plan­ta­ti­on von Hil­de­gard Fuhr­berg

Wer erheb­li­che gesund­heit­li­che Pro­ble­me hat, für den ist eine Organ­spen­de oft­mals ein Idee die ver­spricht, doch ein lan­ges, unab­hän­gi­ges Leben füh­ren zu kön­nen.

Lebend­spen­de bedeu­tet, dass nicht ster­ben­de oder soge­nann­te hirn­to­te Men­schen ihrer Orga­ne wegen getö­tet wer­den müs­sen. Sie wer­den Leben­den ent­nom­men, die dann wei­ter leben.

Dafür kom­men eine der bei­den Nie­ren in Fra­ge oder auch ein Stück der Leber, die nach­wach­sen kann. Es ist sach­lich nicht rich­tig von „neu­en Orga­nen“ zu spre­chen. Orga­ne sind immer „second hand“.

Was so bestechend ein­fach klingt, hat in der Pra­xis erheb­li­che Fol­gen sowohl für die Empfänger/​in als auch die Spender/​innen.

Von einer guten und bewuss­ten Ent­schei­dung sehen­den Auges, kann nur die Rede sein, wenn bei­de Sei­ten sich über ihr vol­les, mög­li­ches Risi­ko im Kla­ren sind.

Das ist mir einer rein medi­zi­ni­schen Prü­fung nicht getan, auch wenn die­se streng aus­fällt.

Nur dann sind sowohl emp­fan­gen­de als auch spen­den­de Men­schen auf mög­li­che Fol­ge­schä­den vor­brei­tet.

Zur Klä­rung mög­li­cher Pro­ble­me die­nen fol­gen­de bei­den Blät­ter, die sich an bei­de Sei­ten wen­den.

Es macht Sinn sich gemein­sam mit den dort beschrie­be­nen mög­li­chen Fol­ge­schä­den zu befas­sen. Eine Ent­schei­dung wird dadurch erleich­tert.

Nur bewusst kann auch ein ille­ga­ler oder Not­si­tua­tio­nen aus­nut­zen­der Han­del mit Orga­nen die wei­ter­hin Leben­den ent­nom­men wur­den, ver­hin­dert wer­den.

Anla­ge 1 Orga­ne lebend wei­ter geben – Info­blatt

Anla­ge 2 Orga­ne von wei­ter Leben­den erhal­ten – Info­blatt

Bei­de Blät­ter wer­den unter­schrie­ben und an bei­de Betei­lig­ten gege­ben.

Nur so ist eine ech­te Auf­klä­rung als Ent­schei­dungs­grund­la­ge gege­ben.

Heil­prak­ti­ke­rin

Hil­de­gard Fuhr­berg, Ham­burg
Sie ist gebo­ren 1952, ver­hei­ra­tet, Mut­ter von zwei erwach­se­nen Kin­dern und Groß­mutter.
Sie hat Jura stu­diert, wech­sel­te aber zur Heil­pra­xis, da die Erfah­run­gen, die sie schon als Kind in der Arzt­pra­xis ihres Vaters mach­te, letz­ten Endes für sie inter­es­san­ter und über­zeu­gen­der waren. Sie ist als Heil­prak­ti­ke­rin seit 40 Jah­ren berufs­tä­tig. Gebo­ren wur­de auf der Schwä­bi­schen Alb, mit­ten hin­ein in ein Umfeld von noch exis­tie­ren­den, alten Heil­ri­tua­len, von alten Frau­en, die anders „sahen“ und ande­re Din­ge hör­ten. Sie saß als Kind neben den Bet­ten von Ster­ben­den, und lausch­te ihren letz­ten Geschich­ten.
Mit einem sehr ana­ly­ti­schen Ver­stand aus­ge­stat­tet, hat sie ver­sucht, alle ihre Erfah­run­gen unter einen Hut zu brin­gen, was ihr auch gelun­gen ist. Ihr Wis­sen wird von vie­len Men­schen geschätzt, von ihren Schü­le­rin­nen, die sie seit 30 Jah­ren in alter scha­ma­ni­scher Heil­kun­de unter­rich­tet, vom Fach­be­reich Psych­ia­trie der Uni­ver­si­tät Ham­burg, denen sie einen ande­ren Zugang zum Bei­spiel zur Schi­zo­phre­nie öff­nen kann. Sie ist in der Welt her­um­ge­reist, hat sich ande­re Kul­tu­ren gestellt, und die­se z.T. sehr beein­dru­cken­den Infor­ma­tio­nen in unse­re Kul­tur trans­po­niert.
Hil­de­gard Fuhr­berg bie­tet Semi­na­re an und ver­an­stal­tet Kon­gres­se wo sie ihr Wis­sen wei­ter­gibt.

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von Hildegard Fuhrberg

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