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Gedanken zur Organspende
Gedanken zur Organspende - Will ich meine Organe spenden?

Gedanken zur „Lebendspende“ einer Niere oder einem Teil der Leber

Die­ser Bei­trag ist der 4. von 6 Bei­trä­gen in der Rei­he Gedan­ken zur Organ­trans­plan­ta­ti­on von Hil­de­gard Fuhrberg

Wer erheb­li­che gesund­heit­li­che Pro­ble­me hat, für den ist eine Organ­spen­de oft­mals ein Idee die ver­spricht, doch ein lan­ges, unab­hän­gi­ges Leben füh­ren zu können.

Lebend­spen­de bedeu­tet, dass nicht ster­ben­de oder soge­nann­te hirn­to­te Men­schen ihrer Orga­ne wegen getö­tet wer­den müs­sen. Sie wer­den Leben­den ent­nom­men, die dann wei­ter leben.

Dafür kom­men eine der bei­den Nie­ren in Fra­ge oder auch ein Stück der Leber, die nach­wach­sen kann. Es ist sach­lich nicht rich­tig von „neu­en Orga­nen“ zu spre­chen. Orga­ne sind immer „second hand“.

Was so bestechend ein­fach klingt, hat in der Pra­xis erheb­li­che Fol­gen sowohl für die Empfänger/​in als auch die Spender/​innen.

Von einer guten und bewuss­ten Ent­schei­dung sehen­den Auges, kann nur die Rede sein, wenn bei­de Sei­ten sich über ihr vol­les, mög­li­ches Risi­ko im Kla­ren sind.

Das ist mir einer rein medi­zi­ni­schen Prü­fung nicht getan, auch wenn die­se streng ausfällt.

Nur dann sind sowohl emp­fan­gen­de als auch spen­den­de Men­schen auf mög­li­che Fol­ge­schä­den vorbreitet.

Zur Klä­rung mög­li­cher Pro­ble­me die­nen fol­gen­de bei­den Blät­ter, die sich an bei­de Sei­ten wenden.

Es macht Sinn sich gemein­sam mit den dort beschrie­be­nen mög­li­chen Fol­ge­schä­den zu befas­sen. Eine Ent­schei­dung wird dadurch erleichtert.

Nur bewusst kann auch ein ille­ga­ler oder Not­si­tua­tio­nen aus­nut­zen­der Han­del mit Orga­nen die wei­ter­hin Leben­den ent­nom­men wur­den, ver­hin­dert werden.

Anla­ge 1 Orga­ne lebend wei­ter geben – Infoblatt

Anla­ge 2 Orga­ne von wei­ter Leben­den erhal­ten – Infoblatt

Bei­de Blät­ter wer­den unter­schrie­ben und an bei­de Betei­lig­ten gegeben.

Nur so ist eine ech­te Auf­klä­rung als Ent­schei­dungs­grund­la­ge gegeben.

von Hildegard Fuhrberg