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Gedanken zur Organspende
Gedanken zur Organspende - Will ich meine Organe spenden?

Gedan­ken zur Organ­trans­plan­ta­ti­on

Die­ser Bei­trag ist der 1. von 6 Bei­trä­gen in der Rei­he Gedan­ken zur Organ­trans­plan­ta­ti­on von Hil­de­gard Fuhr­berg

 An der Trans­plan­ta­ti­on von Orga­nen sind meh­re­re Par­tei­en betei­ligt:

  • Die erkrank­te Per­son
  • Ange­hö­ri­ge der erkrank­ten Per­son
  • Die Per­son deren Orga­ne ent­nom­men wer­den sol­len
  • Ange­hö­ri­ge der Per­son der Orga­ne ent­nom­men wer­den sol­len
  • Ärzt­li­che und pfle­ge­ri­sche Kräf­te
  • Ver­wal­tungs­per­so­nal des Kran­ken­hau­ses
  • Nutz­nies­sen­de Indus­trien ( Gerä­te, Medi­ka­men­te und der Wis­sen­schafts­be­trieb )

Von nutz­nies­sen­den Par­tei­en und medi­zi­ni­schen Fach­leu­ten wird eine für die Trans­plan­ta­ti­on güns­ti­ge Deu­tungs­er­zäh­lung aus nahe­lie­gen­den Grün­den ver­brei­tet. Dabei wer­den Fak­ten oft so feh­ler­haft und unvoll­stän­dig geschil­dert, dass ein gänz­lich fal­sches Bild der Organ­trans­plan­ta­ti­on bei Betrof­fe­nen ent­ste­hen muss.

Auf die­sen fal­schen Grund­la­gen wer­den fol­gen­schwe­re Ent­schei­dun­gen getrof­fen:

  • Die Ein­wil­li­gung in eine Organ­ent­nah­me bei sich selbst oder einem Fami­li­en­mit­glied
  • Die Ein­wil­li­gung in eine Organ­trans­plan­ta­ti­on für sich selbst oder für ein Fami­li­en­mit­glied

Bei­de Par­tei­en wol­len sicher nur das Bes­te für alle und wer­den oft erst spä­ter mit schmerz­li­chen, uner­war­te­ten Fol­gen einer Trans­plan­ta­ti­on kon­fron­tiert. Das ist durch eine gründ­li­che Auf­klä­rung aller im Vor­we­ge ver­meid­bar und soll unbe­dingt ver­mie­den wer­den. Nur wer wirk­lich weiß, was gespielt wird, ent­schei­det kla­ren Sin­nes.

Die­se Art von Ent­schei­dun­gen soll­ten nur sehen­den Auges und bewusst getrof­fen wer­den. Dazu gehört ein voll­stän­di­ges Wis­sen über alle Umstän­de einer Trans­plan­ta­ti­on.

Dies gilt in beson­de­rem Maße für emp­fan­gen­de Men­schen und ihre Ange­hö­ri­gen, sowie für die Men­schen denen Orga­ne ent­nom­men wer­den und ihre Ange­hö­ri­gen. Denn hier sind die schwer­wie­gends­ten Fol­gen zu erwar­ten, wenn auf­grund fal­scher Annah­men unwis­sen­de Ent­schei­dun­gen gefällt wer­den.

Dazu sind die bei­den fol­gen­den For­mu­la­re gedacht.

Heil­prak­ti­ke­rin

Hil­de­gard Fuhr­berg, Ham­burg
Sie ist gebo­ren 1952, ver­hei­ra­tet, Mut­ter von zwei erwach­se­nen Kin­dern und Groß­mutter.
Sie hat Jura stu­diert, wech­sel­te aber zur Heil­pra­xis, da die Erfah­run­gen, die sie schon als Kind in der Arzt­pra­xis ihres Vaters mach­te, letz­ten Endes für sie inter­es­san­ter und über­zeu­gen­der waren. Sie ist als Heil­prak­ti­ke­rin seit 40 Jah­ren berufs­tä­tig. Gebo­ren wur­de auf der Schwä­bi­schen Alb, mit­ten hin­ein in ein Umfeld von noch exis­tie­ren­den, alten Heil­ri­tua­len, von alten Frau­en, die anders „sahen“ und ande­re Din­ge hör­ten. Sie saß als Kind neben den Bet­ten von Ster­ben­den, und lausch­te ihren letz­ten Geschich­ten.
Mit einem sehr ana­ly­ti­schen Ver­stand aus­ge­stat­tet, hat sie ver­sucht, alle ihre Erfah­run­gen unter einen Hut zu brin­gen, was ihr auch gelun­gen ist. Ihr Wis­sen wird von vie­len Men­schen geschätzt, von ihren Schü­le­rin­nen, die sie seit 30 Jah­ren in alter scha­ma­ni­scher Heil­kun­de unter­rich­tet, vom Fach­be­reich Psych­ia­trie der Uni­ver­si­tät Ham­burg, denen sie einen ande­ren Zugang zum Bei­spiel zur Schi­zo­phre­nie öff­nen kann. Sie ist in der Welt her­um­ge­reist, hat sich ande­re Kul­tu­ren gestellt, und die­se z.T. sehr beein­dru­cken­den Infor­ma­tio­nen in unse­re Kul­tur trans­po­niert.
Hil­de­gard Fuhr­berg bie­tet Semi­na­re an und ver­an­stal­tet Kon­gres­se wo sie ihr Wis­sen wei­ter­gibt.

Initiative KAO
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von Hildegard Fuhrberg

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