Aktuell

Falsche „Hirntod“-Feststellung in Deutschland

Der sogenannte „Hirntod“ ist in Deutschland als Todes-
zeichen weitgehend anerkannt. Seine Feststellung anhand
von Richtlinien der Bundesärztekammer gilt als sicher. Der
Fall einer abgebrochenen „Hirntod“-Feststellung aus dem
Jahr 2014 zeigt jedoch, dass die damals geltenden Richtlini-
en korrekturbedürftig waren. Eine genauere Überprüfung
der aktuellen Regeln zur Feststellung des „Hirntodes“ er-
gibt, dass auch sie Mängel und Ungereimtheiten enthalten.
Insbesondere verstoßen die Richtlinien gegen die Begrün-
dungspflicht gem. § 16 Abs. 2 S. 2 TPG. ~ Aufsatz von Rainer Beckmann

WeiterlesenFalsche „Hirntod“-Feststellung in Deutschland

Nachruf Lutz Greinert

Lutz war beson­ders in den ers­ten Jah­ren, in denen KAO ent­stand, einer der wich­tigs­ten Akti­ven. Er, sei­ne Frau Rena­te und das Ehe­paar Mey­er ent­wi­ckel­ten ein akti­ves Netz­werk von Bekann­ten, Freun­den und Men­schen, die die Behaup­tung, ein „Hirn­to­ter“ sei tot, für…

WeiterlesenNachruf Lutz Greinert

Über die Unvereinbarkeit von Sterbebegleitung bis zuletzt und Organentnahme

Ihrem Buch entnehme ich zwei unterschiedliche Arten von Tod, einmal das Sterben mit der Begleitung bis zuletzt, bei dem am Ende der erkaltete Mensch wahrgenommen wird, was ein großes Anliegen Ihres Buches ist. Zum anderen ist es der „Tod“, den Sie als „Ende der individuellen Existenz“ bezeichnen, wobei Sie mit keinem Wort auf diesen angeblichen Tod eingehen.

WeiterlesenÜber die Unvereinbarkeit von Sterbebegleitung bis zuletzt und Organentnahme

Ab 1.1.2023 werden Ehegatten kraft Gesetzes (automatisch) zu Stellvertretern in sämtlichen „Angelegenheiten der Gesundheitssorge“ im Betreuungsfall

D.h. auch für Therapieentscheidungen nahe dem Lebensende. Einer vorausgehenden Bevollmächtigung ad personam durch den Patienten (soweit er noch geschäftsfähig ist, sog. „Gesundheitsvollmacht“) bedarf es dann nicht mehr.

WeiterlesenAb 1.1.2023 werden Ehegatten kraft Gesetzes (automatisch) zu Stellvertretern in sämtlichen „Angelegenheiten der Gesundheitssorge“ im Betreuungsfall
Netzdiagramm Intensivbehandlung moeglicher Organspender

Medizinethik: Behandlung potenzieller Organspender im Präfinalstadium

Ein mit dem Titel „Medi­zin­ethik: Behand­lung poten­zi­el­ler Organ­spen­der im Prä­fi­nal­sta­di­um“ 2011 im Deut­schen Ärz­te­blatt erschie­ne­ner Artikel​[1]​macht die ethi­schen Pro­ble­me bei der Behand­lung poten­zi­el­ler Organ­spen­der deut­lich und plä­diert für eine offe­ne Dis­kus­si­on, die für eine infor­mier­te Zustim­mung zur Organ­spen­de unab­ding­bar ist.…

WeiterlesenMedizinethik: Behandlung potenzieller Organspender im Präfinalstadium

KAO auf dem Kongress Leben.Würde 21. bis 23. Oktober 2022

Semi­nar C1: Organ­spen­de – ein letz­ter Lie­bes­dienst? Micha­el Ragg Jour­na­list und Publi­zist. Er lei­tet „Ragg‚s Dom­spatz“ Rena­te Grei­nert 1.Vorsitzende von KAO e.V. Nach der Bun­­des­­tags-Ent­­schei­­dung vom Janu­ar 2020 darf wei­ter­hin jeder Bür­ger selbst ent­schei­den, ob er sei­ne Orga­ne nach „Hirn­tod“ zur…

WeiterlesenKAO auf dem Kongress Leben.Würde 21. bis 23. Oktober 2022