Aktuell

NORDWESTRADIO Gesprächszeit mit Dr. med. Martin Stahnke

Ein immer noch sehr aktuelles Interview mit Dr. med. Martin Stahnke das erstmals im Januar 2013 von Nordwestradio im Rahmen der Reihe "Gesprächszeit" ausgestrahlt wurde.

Die von Dr. med. Martin Stahnke vorgebrachten Zweifel an der Definition des Hirntodes und den Tests zur Diagnose des irreversiblen Hirnfunktionsausfalles haben sich mit dem Fall der Jahi McMath in den USA bestätigt. Dr. med. Alan Shewmon analysierte diesen Fall während der Harvard Bioethik Konferenz 2018 — "Den Tod definieren".

Mehr dazuNORDWESTRADIO Gesprächszeit mit Dr. med. Martin Stahnke

NORDWESTRADIO Gesprächszeit mit Gehard Focke

Ein immer noch sehr aktuelles Interview mit Gebhard Focke das erstmals im August 2012 von Nordwestradio im Rahmen der Reihe "Gesprächszeit" ausgestrahlt wurde.

Die von Gebhard Focke vorgebrachten Zweifel an der Definition des Hirntodes und den Tests zur Diagnose des irreversiblen Hirnfunktionsausfalles haben sich mit dem Fall der Jahi McMath in den USA bestätigt. Dr. med. Alan Shewmon analysierte diesen Fall während der Harvard Bioethik Konferenz 2018 — "Den Tod definieren".

Mehr dazuNORDWESTRADIO Gesprächszeit mit Gehard Focke

Todeszeitpunkt und Organspende: Wie tot sind Hirntote?

Hirntote reagieren möglicherweise auf Schmerz
Erst der wissenschaftliche Fortschritt hat Ende der 1960er-Jahre die Organtransplantation ermöglicht. Jetzt zeigen wissenschaftliche Befunde, wozu ein angeblich "hirntotes" Gehirn noch in der Lage - und wie wackelig das Konzept ist. Im Dezember 2008 stellte die "President's Commission on Bioethics" der USA fest, dass angesichts neuer Forschungsergebnisse nicht sicher gesagt werden könne, dass ein Hirntoter tatsächlich tot sei. Sein Gehirn könne noch die Temperatur regulieren, auf Infektionen reagieren - etwa mit Fieber - oder mit dem Hormon ADH die Urinausscheidung regulieren. Mit feinen Messinstrumenten aufgenommene Muster des "hirntoten" Gehirns deuteten gar darauf hin, dass es auf Schmerz reagiert.

Mehr dazuTodeszeitpunkt und Organspende: Wie tot sind Hirntote?

„Hirntod“ ist nicht gleichbedeutend mit Tod!

n der Medizin schützen, erhalten und verlängern wir das Leben und zögern den Tod hinaus. [...] Andererseits kann eine medizinische Intervention manchmal die Funktion des geschädigten Organs wiederherstellen, oder medizinische Geräte (wie Herzschrittmacher und Herz-Lungen-Maschinen) können Leben erhalten. Die Beobachtung einer Funktionsaufgabe des Gehirns oder eines anderen Organs des Körpers bedeutet an sich noch nicht die Zerstörung dieses Organs, geschweige denn den Tod des Menschen.

Mehr dazu„Hirntod“ ist nicht gleichbedeutend mit Tod!