Initiativstellungnahme zur Ausschussberatung: Änderung des Transplantationsgesetzes

Frau
Dr. Tan­ja Macha­let
Stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de des Gesund­heits­aus­schus­ses
Deut­scher Bun­des­tag
Platz der Repu­blik 1

11011 Berlin 

Han­no­ver, den 13.10.2026

Initia­tiv­stel­lung­nah­me zur Aus­schuss­be­ra­tung: Ände­rung des Transplantationsgesetzes

Sehr geehr­te Frau Dr. Machalet, 

als Mit­glie­der des Vor­stands vom Ver­ein Kri­ti­sche Auf­klä­rung über Organ­trans­plan­ta­ti­on (KAO)[1] bit­ten wir um Berück­sich­ti­gung unse­rer Stel­lung­nah­me zur Ein­füh­rung der Wider­spruchs­re­ge­lung in das Transplantationsgesetz. 

Wir haben den Ver­ein KAO als betrof­fe­ne Eltern gegrün­det, weil wir unse­re Kin­der für eine Organ- und Gewe­be­ent­nah­me im Schock frei­ge­ge­ben hat­ten, ohne über das genaue Pro­ze­de­re und die damit ver­bun­de­nen medi­zi­ni­schen Ein­grif­fe auf­ge­klärt gewe­sen zu sein. Dass wir unser Kind auf sei­nem letz­ten Lebens­weg nicht beglei­ten durf­ten, ahn­ten wir nicht. Es muss­te bis zum Ende der Organ­ent­nah­men inten­siv­me­di­zi­nisch wei­ter­be­han­delt wer­den. Erst nach der Explan­ta­ti­on unse­rer Kin­der wuss­ten wir, dass es einen dras­ti­schen Unter­schied zwi­schen ‚Hirn­tod‘ und Tod gibt.

Auf Grund­la­ge unse­res Erfah­rungs­hin­ter­grunds ver­weh­ren wir uns mit Nach­druck gegen die im Gesetz­ent­wurf (Drucks. 21/7570) wie­der­holt auf­ge­stell­te, ja anma­ßen­de Behaup­tung, die Wider­spruchs­re­ge­lung wür­de zu einer „Ent­las­tung“ der Ange­hö­ri­gen füh­ren. Das Gegen­teil ist der Fall. Denn den Ange­hö­ri­gen von Inten­siv­pa­ti­en­ten mit einer schwe­ren Hirn­schä­di­gung und der Pro­gno­se eines irrever­si­blen Hirn­ver­sa­gens (‚Hirn­tod‘) wäre es in einer trau­ma­ti­schen Situa­ti­on gesetz­lich unter­sagt, dem ster­ben­den, liebs­ten Men­schen bis zum letz­ten Atem­zug bei­zu­ste­hen – es sei denn, er hät­te einen Wider­spruch gegen eine Organ­spen­de doku­men­tiert. Die Fami­lie wäre regel­recht ent­rech­tet. Außer­dem steht die geplan­te Neu­re­ge­lung nicht in Ein­klang mit der Toten­für­sor­ge­be­rech­ti­gung[2] der Ange­hö­ri­gen und mit § 168 Abs. 1 StGB, der auch Rech­te der Hin­ter­blie­be­nen schützt. 

Unse­res Erach­tens geht die erneut geführ­te par­la­men­ta­ri­sche Dis­kus­si­on über die Ein­füh­rung der Wider­spruchs­re­ge­lung an der hoch­kom­ple­xen medi­zi­ni­schen Behand­lungs­si­tua­ti­on von hirn­ge­schä­dig­ten Inten­siv­pa­ti­en­ten als poten­zi­el­le Organ­spen­der vor­bei. Statt­des­sen wird der gefor­der­te Sys­tem­wech­sel mit dem Appell an ein hypo­the­ti­sches Wir-Gefühl gerecht­fer­tigt: „Wir alle könn­ten eines Tages auf ein Organ ange­wie­sen sein.“ Die­se Pro­blem­stel­lung igno­riert die von der Wider­spruchs­re­ge­lung juris­tisch unmit­tel­bar betrof­fe­nen Inten­siv­pa­ti­en­ten mit einer schwe­ren Hirn­schä­di­gung und deren Ange­hö­ri­ge. Der Gesetz­ent­wurf (Drucks. 21/7570) lenkt den Blick auf eine ande­re, rela­tiv klei­ne Pati­en­ten­grup­pe mit einer ein­zi­gen poli­ti­schen Ziel­set­zung – die Gewin­nung von mehr Orga­nen. Ein solch staat­lich erho­be­ner Anspruch gegen­über allen Bür­gern kann jedoch nur durch die Instru­men­ta­li­sie­rung bestimm­ter, im Ster­ben begrif­fe­ner Koma­pa­ti­en­ten für die Inter­es­sen ande­rer erfüllt werden. 

Da ein Sys­tem­wech­sel an ers­ter Stel­le die Rechts­si­tua­ti­on der Inten­siv­pa­ti­en­ten mit einer schwe­ren Hirn­schä­di­gung und die ihrer Ange­hö­ri­gen ver­än­dern wür­de, for­dern wir den Gesetz­ge­ber auf, sich auf Fra­gen der eigent­li­chen, von der Wider­spruchs­re­ge­lung betrof­fe­nen Ziel­grup­pe zu kon­zen­trie­ren: Wel­che recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen umgren­zen den indi­vi­du­el­len, ärzt­li­chen und fami­liä­ren Hand­lungs­spiel­raum, wenn mein Groß­va­ter, mei­ne Mut­ter, mein Bru­der, mei­ne Toch­ter, mei­ne Enke­lin oder ich selbst z.B. auf­grund einer Hirn­blu­tung, eines Schlag­an­falls, eines Hirn­tu­mors oder einer schwe­ren Kopf­ver­let­zung auf der Inten­siv­sta­ti­on als poten­zi­el­ler Organ­spen­der iden­ti­fi­ziert wür­de? Wie unter­schei­det sich die gro­ße, mehr­stün­di­ge Ent­nah­me-Ope­ra­ti­on im Rah­men einer ‚spen­de­zen­trier­ten‘ Inten­siv­the­ra­pie von einer ärzt­li­chen und fami­liä­ren Ster­be­be­glei­tung eines Inten­siv­pa­ti­en­ten mit einer schwe­ren Hirn­schä­di­gung? Wel­che Dif­fe­renz besteht zwi­schen einer Organ- und einer Gewe­be­ent­nah­me? Und kann es tat­säch­lich zukünf­tig gesetz­lich erlaubt sein, dass ohne doku­men­tier­te Ein­wil­li­gung der betrof­fe­nen Pati­en­ten und ohne Zustim­mung der nächs­ten Ange­hö­ri­gen Orga­ne (z.B. Herz, Leber Lun­ge) und Gewe­be (z.B. Aug­äp­fel, gan­ze Kno­chen, Mus­keln) umfang­reich ent­fernt wer­den dürfen? 

In die­sen Grund­satz­fra­gen soll­ten sich alle Bun­des­ta­gesab­ge­ord­ne­ten prä­zi­se aus­ken­nen, bevor sie über die recht­li­che Neu­re­ge­lung der medi­zi­ni­schen Behand­lungs­wei­se von Inten­siv­pa­ti­en­ten als poten­zi­el­le Organ­spen­der abstim­men. Dazu nen­nen wir hier fol­gen­de Fakten: 

1. Nicht „nach mei­nem Tod“, son­dern zu Leb­zei­ten beginnt der sog. Organspendeprozess

Bei der Abstim­mung im Janu­ar 2020 wuss­te die Mehr­heit des Deut­schen Bun­des­ta­ges die oben gestell­ten Fra­gen lei­der nicht wirk­lich zu beant­wor­ten. Denn schon zwei Tage nach Ver­ab­schie­dung des Geset­zes zur Stär­kung der Ent­schei­dungs­be­reit­schaft bei der Organ­spen­de teil­te die Deut­sche Inter­dis­zi­pli­nä­re Ver­ei­ni­gung für Inten­siv­me­di­zin- und Not­fall­me­di­zin (DIVI) in einer Pres­se­er­klä­rung mit, die gera­de beschlos­se­ne Reform lie­ße sich nicht in die Pra­xis umset­zen.[3] Der Gesetz­ge­ber war näm­lich fälsch­li­cher­wei­se davon aus­ge­gan­gen, dass erst NACH der Hirn­tod­fest­stel­lung („nach dem Tod“) die Ent­schei­dung über die medi­zi­ni­sche Son­der­be­hand­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten mit einer schwe­ren Hirn­schä­di­gung als poten­zi­el­le Organ­spen­der fal­len und bei einer doku­men­tier­ten Organ­spen­de­be­reit­schaft begin­nen wür­de. Auf­grund die­ser Fehl­an­nah­me poch­te die DIVI auf eine sofor­ti­ge Ände­rung. Denn aus­schließ­lich Pati­en­ten, die als Organ­spen­der in Fra­ge kom­men, müs­sen aus zwei Grün­den zum Zweck der Organ­ent­nah­me lebens­ver­län­gernd inten­siv­me­di­zi­nisch behan­delt werden: 

  • Bei ihnen ist im Gegen­satz zu Pati­en­ten ohne eine vor­lie­gen­de Organ­spen­de­be­reit­schaft das unum­kehr­ba­re Hirn­ver­sa­gen (‚Hirn­tod‘) abzu­war­ten, um die recht­li­che Vor­aus­set­zung für eine Organ­ent­nah­me erfül­len und den dia­gnos­ti­schen Nach­weis für das irrever­si­ble Hirn­ver­sa­gen (Hirn­tod­fest­stel­lung) erbrin­gen zu kön­nen. Daher ist nur bei Inten­siv­pa­ti­en­ten, nach­dem sie als poten­zi­el­le Organ­spen­der iden­ti­fi­ziert wor­den sind, das fremd­nüt­zi­ge „The­ra­pie­ziel Hirn­tod“[4] gebo­ten.
  • Auch NACH der Hirn­tod­dia­gnos­tik ist die Durch­blu­tung des Kör­pers von Organ­spen­dern durch eine inten­siv­me­di­zi­ni­sche Maxi­mal­the­ra­pie zu gewähr­leis­ten, damit die zu gewin­nen­den Orga­ne trans­plan­tier­bar sind. D.h.: der mit dem Todes­ein­tritt sofort begin­nen­de Ver­we­sungs­pro­zess ist medi­zi­nisch zu ver­hin­dern, indem das Ster­ben von Organ­spen­dern ver­län­gert wird. Selbst die chir­ur­gi­schen Organ­ent­nah­men wer­den von einem Anäs­the­sis­ten-Team bis zum Ein­tritt des Herz­to­des betreut (z.B. Gabe von Opio­iden, Schmerz­mit­teln, mus­kel­ent­span­nen­den Medi­ka­men­ten).[5]

2. Ver­zicht auf pal­lia­ti­ve Ster­be­be­glei­tung – statt­des­sen spen­de­zen­trier­te Intensivtherapie

Zwar hat­te der Gesetz­ge­ber lan­ge auf eine strik­te Tren­nung zwi­schen der pati­en­ten­ori­en­tier­ten Behand­lung und der von Fremd­in­ter­es­sen gelei­te­ten Organ­ge­win­nung größ­ten Wert gelegt: Aus­künf­te über mög­li­che Organ­spen­der an die organ­ent­neh­men­de Sei­te waren daher erst nach der Hirn­tod­fest­stel­lung erlaubt (§ 7 Abs. 1 TPG-1997)[6]. Doch ent­spre­chend der For­de­rung der DIVI sind seit 2021 die Aus­kunfts­pflicht der Ent­nah­me­kran­ken­häu­ser gegen­über der Trans­plan­ta­ti­ons­me­di­zin vor­ver­legt (§ 7 Abs. 3 S. 4 TPG-2021)[7] und die Zugriffs­be­rech­ti­gung auf das digi­ta­le Abruf­por­tal des Organ- und Gewe­be­spen­de­re­gis­ters bereits bei einem zu erwar­ten­den irrever­si­blen Hirn­ver­sa­gen gestat­tet, also VOR dem nach­ge­wie­se­nen ‚Hirn­tod‘ (Art. 1 § 2a Abs. 4 S. 2 Nr. 2 TPG-2021).[8]

Die­se Ände­run­gen ent­spre­chen der gän­gi­gen Pra­xis auf einer Inten­siv­sta­ti­on. Schließ­lich wür­de, wie von der DIVI dem Gesetz­ge­ber anläss­lich der Reform von 2020 erklärt, „die Ein­lei­tung einer pal­lia­tiv­me­di­zi­ni­schen Behand­lung […] eine Organ­spen­de ver­hin­dern“.[9] Daher ist bei einem abseh­ba­ren unum­kehr­ba­ren Hirn­ver­sa­gen zu Leb­zei­ten zu entscheiden: 

  • ob die betref­fen­den Pati­en­ten einer spen­de­zen­trier­ten Inten­siv­the­ra­pie bis zum Ende der Organ­ent­nah­me-Ope­ra­ti­on unter­zo­gen werden,

oder

  • ob ihnen eine sym­ptom­lin­dern­de, ärzt­li­che Ster­be­be­glei­tung zugu­te kommt, an der auch die Fami­lie mit­wir­ken kann.

Die Wider­spruchs­re­ge­lung wür­de dar­auf hin­aus­lau­fen, die alter­na­ti­ve The­ra­pie­form zu einer Organ­spen­de – die pal­lia­ti­ve Ster­be­be­glei­tung – auf Inten­siv­sta­tio­nen recht­lich mög­lichst zu unter­bin­den, so dass am Ende mehr Organ­spen­der für die Behand­lung ande­rer Pati­en­ten zur Ver­fü­gung stün­den. Damit aber umgeht der geplan­te Sys­tem­wech­sel das sog. Pati­en­ten­ver­fü­gungs­ge­setz, das den Anspruch auf Pati­en­ten­au­to­no­mie und eine indi­vi­du­el­le Selbst­be­stim­mung für medi­zi­ni­sche Ein­grif­fe garan­tiert. Es betrifft – wie im Fal­le der Organ­ent­nah­me – Situa­tio­nen der Ein­wil­li­gungs­un­fä­hig­keit am Lebens­en­de.[10] Dann ist der mut­maß­li­che Pati­en­ten­wil­le zu ermit­teln und durch­zu­set­zen. Hin­ge­gen sug­ge­rie­ren Ver­fech­ter der Wider­spruchs­lö­sung, der medi­zi­ni­sche und sozia­le Umgang mit ster­bens­kran­ken Pati­en­ten kön­ne in der Trans­plan­ta­ti­ons­ge­setz­ge­bung unab­hän­gig vom BGB und Grund­ge­setz gere­gelt werden. 

3. Ster­ben­de haben das Recht auf kör­per­li­che Unver­sehrt­heit (Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG)

Pati­en­ten mit der Pro­gno­se eines unum­kehr­ba­ren Hirn­ver­sa­gens sind genau­so wie Pati­en­ten mit einem abseh­ba­ren Herz­ver­sa­gen als noch leben­de Men­schen durch das Grund­ge­setz geschützt. Sie genie­ßen das Recht auf kör­per­li­che Unver­sehrt­heit. Im Fal­le der Wider­spruchs­re­ge­lung dürf­te bei die­sen Pati­en­ten, wenn sie voll­jäh­rig sind und gegen eine Organ­spen­de zuvor kein Veto ein­ge­legt haben, die spen­de­zen­trier­te The­ra­pie „bereits mit der Dia­gno­se einer schwe­ren Hirn­schä­di­gung“[11] begin­nen. Im Gegen­satz zu der Alter­na­ti­ve einer ärzt­li­chen und fami­liä­ren Ster­be­be­glei­tung greift die extra für Spen­der ent­wi­ckel­te, fremd­nüt­zi­ge Behand­lungs­form in den Ster­be­pro­zess ein, um durch­blu­te­te Orga­ne ohne abge­stor­be­nes Gewe­be gewin­nen zu kön­nen. Sie umfasst Medi­ka­men­ten­ga­ben z.B. gegen Ent­zün­dun­gen oder zur Throm­bo­se­pro­phy­la­xe und kann im Sin­ne der sog. Organ­pro­tek­ti­on höchst inva­siv sein – z.B. Blut­trans­fu­si­on, Ope­ra­ti­on, Reani­ma­ti­on bei Herz-Kreis­lauf-Still­stand.[12]

4. Ent­rech­tung der Ange­hö­ri­gen und Kom­mer­zia­li­sie­rung von mensch­li­chem Gewebe

Im Gegen­satz zu Orga­nen (z.B. Herz, Lun­gen, Leber) wird Gewe­be nicht für die Lebens­ret­tung, son­dern zur Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät von Men­schen genutzt. Außer­dem unter­liegt Gewe­be dem Arz­nei­mit­tel­ge­setz, also nicht dem Han­dels­ver­bot wie Orga­ne. Es kann bis zu drei Tagen nach dem Tod ent­nom­men, kon­ser­viert, im indus­tri­el­len Ver­fah­ren als The­ra­peu­ti­kum ver­ar­bei­tet, kom­mer­zia­li­siert und teil­wei­se auch ver­mark­tet wer­den (z.B. Kno­chen­spä­ne) (§ 17 Abs. 1 Nr. 2 TPG; § 21 Arz­nei­mit­tel­ge­setz).[13]

Von der Wider­spruchs­re­ge­lung wäre ein sehr viel grö­ße­rer Kreis Ver­stor­be­ner als poten­ti­el­le Gewe­be­spen­der betrof­fen. Denn über Organ­spen­der hin­aus (nur etwa 0,3 Pro­zent aller Ver­stor­be­nen) bezieht sich der Gesetz­ent­wurf auf Men­schen, die auch außer­halb der Inten­siv­sta­tio­nen in Kli­ni­ken, Hos­pi­zen, Alten- oder Pfle­ge­hei­men ster­ben. Immer­hin kämen zir­ka 80 Pro­zent aller Toten ab 18 Jah­ren bis ins hohe Alter für Gewe­be­ent­nah­men in Fra­ge. Ist kein akti­ver Wider­spruch regis­triert, dürf­te ihnen – selbst ohne Zustim­mung der Ange­hö­ri­gen – Kno­chen, Bän­der, Mus­keln, Blut­ge­fä­ße, Herz­klap­pen, Haut, Aug­äp­fel usw. ent­nom­men werden. 

Die Autoren des Gesetz­ent­wurfs machen eine ver­meint­lich hohe Organ- und Gewe­be­spen­de­be­reit­schaft zur Grund­la­ge, um auch die Gewe­be­ge­win­nung ohne vor­he­ri­ge indi­vi­du­el­le Ein­wil­li­gung zu recht­fer­ti­gen. Damit miss­ach­ten sie das post­mor­ta­le Per­sön­lich­keits­recht auf Toten­ru­he, des­sen Ver­let­zung mit Gefäng­nis oder einer Geld­stra­fe geahn­det wird (ugs.: ‚Lei­chen­schän­dung‘). Außer­dem berück­sich­tigt nach juris­ti­scher Auf­fas­sung § 168 ABS. 1 StGB das Pie­täts­ge­fühl der Hin­ter­blie­be­nen. Das Recht der nahen Ange­hö­ri­gen, in Wür­de und Frie­den trau­ern zu kön­nen, eben­so ihre durch das BGB geschütz­te Rol­le als Toten­für­sor­ge­be­rech­tig­te wären beschnitten. 

5. Stra­te­gien zur Ver­grö­ße­rung des ‚Spen­der­pools‘:

5a. Organ­ge­win­nung nach Herz­still­stand wird Realität

Ver­fech­ter der Wider­spruchs­re­ge­lung und selbst Ver­tre­ter des Antrags auf Bei­be­hal­tung der Frei­wil­lig­keit der Organ­spen­de haben in der par­la­men­ta­ri­schen Debat­te auf einen deutsch­land­spe­zi­fi­schen Organ­man­gel hin­ge­wie­sen und Spa­ni­en als Vor­bild für eine opti­mal orga­ni­sier­te sog. Spen­der­de­tek­ti­on in Kran­ken­häu­sern genannt. Dabei wird eines sys­te­ma­tisch ver­schwie­gen: In Spa­ni­en, aber auch in ande­ren Län­dern mit deut­lich höhe­ren Spen­der­quo­ten, wie z.B. in Bel­gi­en oder den Nie­der­lan­den, wur­den die klas­si­schen Hirn­tod­kri­te­ri­en für Organ­ent­nah­men nach Herz­still­stand auf­ge­ge­ben (Dona­ti­on after cir­cu­la­to­ry death: DCD genannt).[14] Damit konn­ten die Spen­der­zah­len teil­wei­se mehr als ver­dop­pelt wer­den – auch im Rah­men der dort lega­li­sier­ten Eutha­na­sie bzw. des assis­tier­ten Sui­zids. So gab es 2025 z.B. in Bel­gi­en 205 Spen­der auf Grund­la­ge einer Hirn­tod­dia­gno­se und 217 Organ­spen­der nach Herz­still­stand, dar­un­ter befan­den sich 14 DCD-Spen­der in der Euro­trans­plant-Kate­go­rie V „Eutha­na­sia“ (2025 in Hol­land: 34 „Euthanasia“-Organspender).[15]

In Deutsch­land ist die­se medi­zin­ethisch umstrit­te­ne Nut­zung von Pati­en­ten[16] für die Organ­ge­win­nung als Tötung[17] noch ver­wor­fen – zu Recht: Denn Men­schen, die einen Herz­still­stand erlei­den, sind – wie aus Ers­te-Hil­fe-Kur­sen bekannt – wie­der­be­leb­bar. Sie ver­fü­gen wei­ter­hin über Hirn­ak­ti­vi­tä­ten und selbst das Bewusst­sein muss nicht erlo­schen sein (Nah­tod­erfah­run­gen).[18] Neu­er­dings deu­ten Bestre­bun­gen dar­auf hin, dass auch in Deutsch­land die­se Stra­te­gie zur Ver­grö­ße­rung des ‚Spen­der­pools‘ ver­folgt wird.[19] Es liegt die Ver­mu­tung nahe: Soll­te die Wider­spruchs­re­ge­lung ein­ge­führt wer­den, könn­te sich eine öffent­li­che Debat­te um die­se medi­zin­ethisch heik­le Form der Organ­ge­win­nung erüb­ri­gen und auf eine Fach­dis­kus­si­on beschränkt bleiben. 

5b. Ver­pflan­zung von Orga­nen vor­er­krank­ter und älte­rer Menschen

Die Anwen­dung der DCD-Ent­nah­me-Tech­no­lo­gie geht ein­her mit einer noch umfang­rei­che­ren Nut­zung älte­rer Men­schen mit Vor­er­kran­kun­gen als Organ­spen­der. Bis­her wur­de in der par­la­men­ta­ri­schen Dis­kus­si­on die Illu­si­on erzeugt, jede mit schwe­ren Neben­wir­kun­gen ver­bun­de­ne Ulti­ma Ratio Ope­ra­ti­on einer Trans­plan­ta­ti­on (z.B. Organ­ab­sto­ßun­gen, erhöh­tes Krebs­ri­si­ko)[20] wür­de auto­ma­tisch und lang­fris­tig „Leben ret­ten“. Über­le­bens­ra­ten von Trans­plan­ta­ti­ons­pa­ti­en­ten sind weder in der par­la­men­ta­ri­schen Debat­te noch im Gesetz­ent­wurf auf­ge­führt. Auch blei­ben das Alter, die Kran­ken­vor­ge­schich­te, der Alkohol‑, Nikotin‑, Medikamenten‑, Dro­gen- und Nah­rungs­mit­tel­kon­sum von poten­zi­el­len Spen­dern unter dem Stich­wort „neu­es Organ“ aus­ge­blen­det. Indes­sen aber steigt der Anteil von sog. mar­gi­na­len Orga­nen (z.B. Fett­le­bern, Orga­ne mit Kon­ser­vie­rungs­schä­den, Rau­cher- oder Was­ser­lun­gen), die den Ver­pflan­zungs­kri­te­ri­en für sog. soli­de Orga­ne nicht ent­spre­chen,[21] eben­so die Zahl von hoch­be­tag­ten Spen­dern (Euro­trans­plant „Old-for-Old-Pro­gram“). 2025 lag das Medi­an­al­ter von Spen­dern in Län­dern des Euro­trans­plant-Ver­bun­des wie z.B. Bel­gi­en bei 60, der Slo­wa­kei bei 62, in Deutsch­land bei 59 Jah­ren.[22] Hier betrug 2025 das Höchst­al­ter von Lun­gen­spen­dern 84 Jah­re, von Nie­ren­spen­dern 89 und das von Leber­spen­dern 91 Jah­re.[23] Ange­sichts die­ser Ent­wick­lung wird in gewalt­in­ten­si­ven tier­ex­pe­ri­men­tel­len Stu­di­en die kost­spie­li­ge ex-vivo-Gen­the­ra­pie zur Opti­mie­rung ‚mar­gi­na­ler‘ Orga­ne ange­strebt.[24]

6. Wider­spruchs­re­ge­lung ohne Wis­sen über Hirn­tod und spen­de­zen­trier­te Inten­siv­the­ra­pie ver­letzt die Patientenautonomie

Ein Schlüs­sel­ar­gu­ment für die Ein­füh­rung der Wider­spruchs­re­ge­lung bezieht sich auf eine hohe Organ­spen­de­be­reit­schaft in der Bevöl­ke­rung (rund 85 Pro­zent). Die­se Zahl beruht auf nur wenig belast­ba­ren Umfra­ge­er­geb­nis­sen. Vor allem aber fehlt bei der Ermitt­lung die­ser posi­ti­ven Ein­stel­lung die Grund­vor­aus­set­zung für eine selbst­be­stimm­te Ent­schei­dung für oder gegen eine Organ- und Gewe­be­spen­de: eine fun­dier­te Infor­ma­ti­on über alle kon­kre­ten medi­zi­ni­schen Ein­grif­fe im Rah­men von Organ- und Gewe­be­ent­nah­men. So ergab eine Stu­die zum Auf­klä­rungs­sta­tus über die Organ­spen­de bei Senio­ren, [25] die auch in Deutsch­land mit etwa 50 Pro­zent eine beacht­lich gro­ße Grup­pe der Spen­der reprä­sen­tie­ren (60 – 98-Jäh­ri­ge),[26] dass die Hälf­te der Befrag­ten nicht ein­mal mit dem ‚Hirn­tod‘ ver­traut war. Ledig­lich 22 Pro­zent wuss­ten, dass eine Organ­spen­de nur unter Bedin­gun­gen einer Inten­siv­the­ra­pie rea­li­sier­bar ist. 

Solch gra­vie­ren­de Wis­sens­lü­cken spie­geln das nied­ri­ge Auf­klä­rungs­ni­veau in der Bevöl­ke­rung zum The­ma ‚Organ­spen­de‘ wider, gleich­wohl die Kran­ken­kas­sen und das Bun­des­in­sti­tut für Öffent­li­che Gesund­heit gesetz­lich ver­pflich­tet sind, dar­über umfas­send zu infor­mie­ren. Seit 2012 gilt dies auch für die Organ­spen­de „im Ver­hält­nis zu einer Pati­en­ten­ver­fü­gung“ (§ 2 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG-2012). Im Deut­schen Ärz­te­blatt erläu­tern Rechts­me­di­zi­ner die Ursa­che für die­se Unwis­sen­heit. Sie kom­men zu dem Ergeb­nis: Aus den Auf­klä­rungs­bro­schü­ren der bei­den Insti­tu­tio­nen ist über die spen­de­zen­trier­te The­ra­pie „so gut wie nichts [zu] ent­neh­men“. Sie fra­gen: „War­um wohl?“ Ihre Ant­wort: „Gut infor­mier­te Pati­en­ten wür­den ein sol­ches Pro­ze­de­re viel­leicht ableh­nen“.[27]

Auch wir zäh­len zu jenen Men­schen, die unin­for­miert in die trau­ma­ti­sche Behand­lungs­si­tua­ti­on unse­rer ster­ben­den Kin­der gewor­fen waren. Wir müs­sen mit unse­rer Zustim­mung von damals und dem letz­ten Anblick unse­rer aus­ge­nom­me­nen Kin­der für immer leben. 

Als betrof­fe­ne Eltern appel­lie­ren wir daher an die Ver­ant­wor­tung aller Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten, einer Ent­rech­tung von Inten­siv­pa­ti­en­ten mit einer schwe­ren Hirn­schä­di­gung und ihrer Ange­hö­ri­gen nicht zuzu­stim­men. Die Pati­en­ten­au­to­no­mie (§ 1827 BGB), das Recht auf Toten­ru­he (§ 168 Abs. 1 StGB), die Toten­für­sor­ge­be­rech­ti­gung der nächs­ten Ange­hö­ri­gen und das im Grund­ge­setz ver­an­ker­te Recht auf kör­per­li­che Unver­sehrt­heit müs­sen gewahrt blei­ben. In einer Demo­kra­tie soll­ten sich staat­lich ver­ord­ne­te medi­zi­ni­sche Ein­grif­fe für die fremd­nüt­zi­ge Gewin­nung von Orga­nen und mensch­li­chem Gewe­be ohne doku­men­tier­te Ein­wil­li­gung der betref­fen­den Pati­en­ten ver­bie­ten.

Sehr geehr­te Frau Dr. Macha­let, als betrof­fe­ne Eltern von Organ­spen­dern set­zen wir unse­re gan­ze Hoff­nung dar­auf, dass unse­re auf Erfah­run­gen beru­hen­den Kri­tik­punk­te vor der Ent­schei­dung im Deut­schen Bun­des­tag Gehör finden. 

Mit freund­li­chen Grüßen 

gez. Rena­te Greinertgez. Dr. med. Mar­tin Stahnkegez. Jobst Meyer
1. Vor­sit­zen­de KAO2. Vor­sit­zen­der KAO
Fach­arzt für Anäs­the­sio­lo­gie
und Inten­siv­me­di­zin
Fach­arzt für Chir­ur­gie,
Fach­arzt für Allgemeinmedizin

ANMER­KUN­GEN

  1. https://​initia​ti​ve​-kao​.de/​k​r​i​t​i​s​c​h​e​-​a​u​f​k​l​a​e​r​u​n​g​-​u​e​b​e​r​-​o​r​g​a​n​t​r​a​n​s​p​l​a​n​t​a​t​i​o​n​-​k​a​o​-​e​v​/​#​w​e​r​-​w​i​r​-sind ↑
  2. Vgl. https://​www​.jura​fo​rum​.de/​l​e​x​i​k​o​n​/​t​o​t​e​n​f​u​e​r​sorge ↑
  3. Pres­se­mel­dung der DIVI vom 22. Janu­ar 2020: https://​www​.divi​.de/​p​r​e​s​s​e​m​e​l​d​u​n​g​e​n​/​p​m​-​n​e​u​e​s​-​g​e​s​e​t​z​-​z​u​r​-​o​r​g​a​n​-​u​n​d​-​g​e​w​e​b​e​s​p​e​n​d​e​-​d​e​r​-​z​e​i​t​p​u​n​k​t​-​d​e​r​-​e​i​n​s​i​c​h​t​n​a​h​m​e​-​i​n​-​d​a​s​-​r​e​g​i​s​t​e​r​-​m​u​s​s​-​v​e​r​a​e​n​d​e​r​t​-​w​erden (28.09.2026); vgl. auch: Inten­siv-medi­zi­ner wol­len Ände­run­gen am Gesetz zur Organ- und Gewebs­spen­de. In: Deut­sches Ärz­te­blatt vom 22. Janu­ar 2020 https://​www​.aerz​te​blatt​.de/​n​e​w​s​/​i​n​t​e​n​s​i​v​m​e​d​i​z​i​n​e​r​-​w​o​l​l​e​n​-​a​e​n​d​e​r​u​n​g​e​n​-​a​m​-​g​e​s​e​t​z​-​z​u​r​-​o​r​g​a​n​-​u​n​d​-​g​e​w​e​b​e​s​p​e​n​d​e​-​d​a​7​e​4​2​9​3​-​b​e​6​4​-​4​5​c​b​-​b​e​5​4​-​1​c​8​3​d​a​1​84f04 (28.09.2026). Dar­in heißt es: „Grund­sätz­lich stel­le sich daher bei einem Pati­en­ten mit einer erwar­te­ten oder ver­mu­te­ten IHA [irrever­si­ble Hirn­funk­tions­aus­fall] die Fra­ge, ob die Wei­ter­füh­rung inten­siv­me­di­zi­ni­scher Maß­nah­men bis zur Fest­stel­lung des IHA über­haupt vom Pati­en­ten­wil­len gedeckt sei. ‚Denn alle inten­siv­me­di­zi­ni­schen Maß­nah­men die­nen zu die­sem Zeit­punkt eigent­lich nicht mehr dem Zweck der Gesun­dung des Pati­en­ten, son­dern einem Fremd­zweck – der Spen­de von Orga­nen‘ […]. Die Rea­li­sie­rung einer Organ­spen­de sei ohne die Auf­recht­erhal­tung inten­siv­me­di­zi­ni­scher Maß­nah­men unmög­lich, weil ohne die­se Behand­lungs­maß­nah­men eine aus­rei­chen­de Durch­blu­tung der Orga­ne nicht mehr sicher­ge­stellt wäre.. […] ‚Ergibt aber die Ein­sicht­nah­me in das geplan­te Regis­ter, dass der Pati­ent eine Organ­spen­de ablehnt, wür­den die inten­siv­me­di­zi­ni­schen Maß­nah­men an die­sem Punkt been­det und ein pal­lia­ti­ves Kon­zept mit Ster­be­be­glei­tung umge­setzt wer­den‘“. (Her­vor­he­bung d. Verf.) ↑
  4. Erb­guth, Frank/​Dietrich, Wen­ke: The­ra­pie­ziel Hirn­tod? Soll ein poten­zi­el­ler Organ­spen­der mit aus­sichts­lo­ser Pro­gno­se zuguns­ten einer mög­li­chen Trans­plan­ta­ti­on lebens­ver­län­gernd behan­delt wer­den? In: Baye­ri­sches Ärz­te­blatt (2014), H. 3, S. 116 – 119. https://​www​.baye​ri​sches​-aerz​te​blatt​.de/​f​i​l​e​a​d​m​i​n​/​a​e​r​z​t​e​b​l​a​t​t​/​a​u​s​g​a​b​e​n​/​2​0​1​4​/​0​3​/​e​i​n​z​e​l​p​d​f​/​B​A​B​_​3​_​2​0​1​4​_​1​1​6​_​1​1​9.pdf ↑
  5. Vgl. Eng­l­b­recht, Jan Sön­ke et al.: Peri­ope­ra­ti­ves Manage­ment der post­mor­ta­len Organ­spen­de. Anäs­the­sie zwi­schen Ethik und Evi­denz. In: Anäs­the­sist 71 (2022), S. 384 – 391 hier, S. 389. https://​link​.sprin​ger​.com/​a​r​t​i​c​l​e​/​1​0​.​1​0​0​7​/​s​0​0​1​0​1-021 – 01065‑9 ↑
  6. https://​www​.geset​ze​-im​-inter​net​.de/​t​p​g​/​B​J​N​R​2​6​3​1​0​0​9​9​7​.html ↑
  7. https://​deju​re​.org/​g​e​s​e​t​z​e​/​T​P​G​/​7​.html ↑
  8. https://​www​.buzer​.de/​1​0​_​G​V​W​G.htm ↑
  9. DIVI Schrei­ben vom 16. Okto­ber 2019 an den Stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den des Gesund­heits­aus­schus­ses des Deut­schen Bun­des­ta­ges MdB Rudolf Hen­ke, S. 3. https://​www​.divi​.de/​c​o​m​p​o​n​e​n​t​/​e​d​o​c​m​a​n​/​p​u​b​l​i​k​a​t​i​o​n​e​n​-​d​o​kumen
    te/an­schrei­ben-mdb-rudolf-hen­ke-organ­spen­de-pdf
    ↑
  10. Vgl. auch Dutt­ge, Gunnar/​Neitzke, Gerald: Zum Span­nungs­feld zwi­schen Inten­siv­the­ra­pie und Organ­trans­plan­ta­ti­on. In: DIVI. Mit­glie­der­zeit­schrift der Deut­schen Inter­dis­zi­pli­nä­ren Ver­ei­ni­gung für Inten­siv- und Not­fall­me­di­zin (4/2015), S. 144 – 149. DOI 10.3238/DIVI.2015.0144 – 0149; Mer­s­mann, Jan et al.: Hand­rei­chung zum Vor­ge­hen bei erwach­se­nen Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten mit schwers­ter Hirn­schä­di­gung bei zu erwar­ten­dem Hirn­tod und Organ­spen­de­wunsch. In: Anäs­the­sio­lo­gie und Inten­siv­me­di­zin 59 (2018), S. 90 – 98. https://​www​.ai​-online​.info/​i​m​a​g​e​s​/​a​i​-​a​u​s​g​a​b​e​/​2​0​18/02 – 2018/2018_2_90-98_Universitaetsklinikum%20Frankfurt%20Main%20%20Handreichung%20zum%20Vorgehen%20bei%20erwachsenen%20Patient.pdf; Schö­ne-Sei­fert, Bet­ti­na et al.: Behand­lung poten­zi­el­ler Organ­spen­der im Prä­fi­nal­sta­di­um. Ethi­sche Fra­gen. Insti­tut für Ethik, Geschich­te und Theo­rie der Medi­zin der Uni­ver­si­tät Müns­ter. https://​www​.medi​zin​.uni​-muens​ter​.de/​f​i​l​e​a​d​m​i​n​/​e​i​n​r​i​c​h​t​u​n​g​/egtm
    /pbsurvey/Forschung/BSS_ST_red_27.09.Schoene-Seifert_et_al.Positiospapier.pdf
    ↑
  11. Vgl. Kuhn, Sven-Olaf/Hah­nen­kamp, Klaus: CME – Zer­ti­fi­zier­te Fort­bil­dung. Inten­siv­the­ra­pie bei poten­zi­el­len Organ­spen­dern. Emp­feh­lun­gen für Erwach­se­ne. In: Zeit­schrift für Herz- und Tho­ra­x­chir­ur­gie 35 (2021), S. 23 – 34, hier S. 25. https://​link​.sprin​ger​.com/​a​r​t​i​c​l​e​/​1​0​.​1​0​0​7​/​s​0​0​3​9​8-020 – 00408‑9; vgl. auch Mich­al­ski, Domi­nik et al: Organ­pro­tek­ti­ve Inten­siv­the­ra­pie und inten­siv­me­di­zi­ni­sche Maß­nah­men bei Per­so­nen mit schwe­rer Hirn­schä­di­gung und unmit­tel­bar bevor­ste­hen­dem bzw. ein­ge­tre­te­nem irrever­si­blen Hirn­funk­tions­aus­fall. In: Anäs­the­sio­lo­gie 74(2025) Nr. 9, S. 587 – 602. https://​doi​.org/​1​0​.​1​0​0​7​/​s​0​0​1​0​1-025 – 01573‑y ; Tsa­go­gi­or­gas, Cha­ralam­bos et al.: Neue Wege der Spen­der-Prä­kon­di­tio­nie­rung in der Inten­siv­me­di­zin – von Ner­ven und Boten­stof­fen. In: : Anäs­the­sio­lo­gie und Inten­siv­me­di­zin 61 (2020), S. 492 – 502. https://​www​.ai​-online​.info/​i​m​a​g​e​s​/​a​i​-​a​u​s​g​a​b​e​/​2​0​20/11 – 2020/AI_11-2020_Uebersichten_Tsagogiorgas.pdf ↑
  12. Neit­zke, Gerald et al.: Ent­schei­dungs­hil­fe bei erwei­ter­tem inten­siv­me­di­zi­ni­schem Behand­lungs­be­darf auf dem Weg zur Organ­spen­de. Posi­ti­ons­pa­pier der Sek­ti­on Ethik und der Sek­ti­on Organ­spen­de und ‑trans­plan­ta­ti­on der Deut­schen Inter­dis­zi­pli­nä­ren Ver­ei­ni­gung für Inten­siv- und Not­fall­me­di­zin (DIVI) unter Mit­ar­beit der Sek­ti­on Ethik der Deut­schen Gesell­schaft für Inter­nis­ti­sche Inten­siv­me­di­zin und Not­fall­me­di­zin (DGI­IN). In: Medi­zi­ni­sche Kli­nik – Inten­siv­me­di­zin und Not­fall­me­di­zin 114 (2019), S. 319 – 326, hier 323. Online­pu­bli­ka­ti­on: 11. April 2019. https://doi.org/10.1007/s00063-019‑0578‑3 ↑
  13. Fröh­lich, Anne: Die Kom­mer­zia­li­sie­rung von mensch­li­chem Gewe­be: Eine Unter­su­chung des Gewe­be­ge­set­zes und der ver­fas­sungs- und euro­pa­recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen. Ham­burg 2012. https://​www​.deut​sche​-digi​ta​le​-biblio​thek​.de/​i​t​e​m​/​N​Y​A​B​Z​Q​R​W​T​W​J​D​4​B​N​V​4​Q​J​H​R​J​G​V​T​Z​Z​KKMY2; Böhn­ke, Ocka Anna: Die Kom­mer­zia­li­sie­rung der Gewe­be­spen­de. Eine Erör­te­rung des Res­sour­cen­man­gels in der Trans­plan­ta­ti­ons­me­di­zin unter beson­de­rer Berück­sich­ti­gung der Wider­spruchs­lö­sung. Frank­furt am Main u. a. 2010; Kirch­ner, Kat­ja: Der Ein­fluss insti­tu­tio­nel­ler Fak­to­ren auf die Bereit­schaft zur Gewe­be­spen­de. Diss. Rechts- und Wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­che Fakul­tät Uni­ver­si­tät Bay­reuth 2023. ↑
  14. Vgl. z.B. Herz­trans­plan­ta­ti­on. Neue Metho­den erleich­tern Organ­ent­nah­me nach Herz­tod. In. Deut­sches Ärz­te­blatt vom 1. August 2025. https://​www​.aerz​te​blatt​.de/​n​e​w​s​/​h​e​r​z​t​r​a​n​s​p​l​a​n​t​a​t​i​o​n​-​n​e​u​e​-​m​e​t​h​o​d​e​n​-​e​r​l​e​i​c​h​t​e​r​n​-​o​r​g​a​n​e​n​t​n​a​h​m​e​-​n​a​c​h​-​h​e​r​z​t​o​d​-​a​5​5​f​2​9​7​2​-​0​e​8​5​-​4​2​d​a​-​b​2​3​4​-​a​5​1​e​7​3​2​44c17 ↑
  15. Vgl. Euro­trans­plant: Donors used in 2025, by coun­try, by donor type https://​sta​tis​tics​.euro​trans​plant​.org/​r​e​p​o​r​t​l​o​a​d​e​r​.​p​h​p​?​r​e​p​o​r​t​=​10692 – 32916&format=pdf&download=1; vgl. Organ­ent­nah­men nach Herz­still­stand unter Bedin­gun­gen der Eutha­na­sie: DCD Donors used in 2025, by coun­try, by DCD cate­go­ry https://​sta​tis​tics​.euro​trans​plant​.org/​r​e​p​o​r​t​l​o​a​d​e​r​.​p​h​p​?​r​e​p​o​r​t​=​11255 – 32916&format=pdf&download=1. In Spa­ni­en betrug im Jah­re 2025 die Rela­ti­on von Organ­spen­der nach Herz­still­stand 56 Pro­zent zur Organ­ge­win­nung von Spen­dern nach unum­kehr­ba­ren Hirn­ver­sa­gen 44 Pro­zent. Vgl. https://​dti​foun​da​ti​on​.com/​t​h​e​-​p​o​w​e​r​-​o​f​-​g​e​n​e​r​o​s​i​t​y​-​t​h​a​t​-​s​a​v​e​s​-​l​i​v​e​s​-​t​h​e​-​d​o​n​a​t​i​o​n​-​a​n​d​-​t​r​a​n​s​p​l​a​n​t​a​t​i​o​n​-​r​e​s​u​l​t​s​-​i​n​-​s​p​a​i​n​-​f​o​r​-​2025/. Auch in Spa­ni­en wer­den Spen­der im Rah­men des assis­tier­ten Sui­zids genutzt: https://​www​.sprin​ger​me​di​zin​.de/​a​s​s​i​s​t​i​e​r​t​e​r​-​s​u​i​z​i​d​/​o​r​g​a​n​s​p​e​n​d​e​-​n​a​c​h​-​a​s​s​i​s​t​i​e​r​t​e​m​-​s​u​i​z​i​d​/​2​5​8​74922. ↑
  16. Vgl. z.B. zu der höchst umstrit­te­nen norm­o­ther­men Maschi­nen­per­fu­si­ons-Tech­no­lo­gien der DCD-Spen­de: Ame­ri­can Col­lege of Phy­si­ci­ans: Ethics, Deter­mi­na­ti­on of Death, and Organ Trans­plan­ta­ti­on in Norm­o­ther­mic Regio­nal Per­fu­si­on (NRP) with Con­trol­led Dona­ti­on after Cir­cu­la­to­ry Deter­mi­na­ti­on of Death (cDCD): Ame­ri­can Col­lege of Phy­si­ci­ans State­ment of Con­cern vom 17. April 2021:https://​www​.acpon​line​.org/​s​i​t​e​s​/​d​e​f​a​u​l​t​/​f​i​l​e​s​/​d​o​c​u​m​e​n​t​s​/​c​l​i​n​i​c​a​l​_​i​n​f​o​r​m​a​t​i​o​n​/​r​e​s​o​u​r​c​e​s​/​e​n​d​_​o​f​_​l​i​f​e​_​c​a​r​e​/​e​t​h​i​c​s​_​d​e​t​e​r​m​i​n​a​t​i​o​n​_​o​f​_​d​e​a​t​h​_​a​n​d​_​o​r​g​a​n​_​t​r​a​n​s​p​l​a​n​t​a​t​i​o​n​_​i​n​_​n​r​p​_​2​0​2​1.pdf; 2022 for­der­te das Ame­ri­can Col­lege of Phy­si­ci­ans – die größ­te medi­zi­ni­sche Fach­ge­sell­schaft in den USA mit 163 000 Mit­glie­dern – einen Stopp der Organ­ge­win­nung durch die norm­o­ther­mi­sche Per­fu­si­on. Vgl. Opo­le, Isaac O./Deep, Noël N./Sulmasy, Lois S.: On the ethics of NRP and the Ame­ri­can Col­lege of Phy­si­ci­ans NRP state­ment. In: Ame­ri­can Jour­nal of Trans­plan­ta­ti­on 2 (2022), H. 6, S. 1725 – 26. https://​online​li​bra​ry​.wiley​.com/​d​o​i​/​e​p​d​f​/​1​0​.​1​1​1​1​/​a​j​t​.​17014 ↑
  17. Erklä­rung der Zen­tra­len Ethik­kom­mis­si­on bei der Bun­des­ärz­te­kam­mer: Tötung durch Organ­ent­nah­me wider­spricht ärzt­li­cher Ethik. Abge­dr. in: Deut­sches Ärz­te­blatt 94 (1997), H. 28/29, S. A1963. https://​www​.aerz​te​blatt​.de/​a​r​c​h​i​v​/​t​o​e​t​u​n​g​-​d​u​r​c​h​-​o​r​g​a​n​e​n​t​n​a​h​m​e​-​w​i​d​e​r​s​p​r​i​c​h​t​-​a​e​r​z​t​l​i​c​h​e​r​-​e​t​h​i​k​-​e​r​k​l​a​e​r​u​n​g​-​d​e​r​-​z​e​n​t​r​a​l​e​n​-​e​t​h​i​k​k​o​m​m​i​s​s​i​o​n​-​b​e​i​-​d​e​r​-​b​u​n​d​e​s​a​e​r​z​t​e​k​a​m​m​e​r​-​d​c​6​3​9​3​c​e​-​1​2​d​a​-​4​8​6​9​-​a​5​9​0​-​2​f​9​f​4​2​1​67adf ↑
  18. Vgl. Par­nia, Sam et al: AWA­re­ness during REsus­ci­ta­ti­on – II: A mul­ti-cen­ter stu­dy of con­scious­ness and awa­re­ness in car­diac arrest. In: Resus­ci­ta­ti­on 191 (2023), 109903: https://​www​.resus​ci​ta​tion​jour​nal​.com/​a​r​t​i​c​l​e​/​S​0​3​0​0​-​9​5​7​2​(​2​3​)​00216 – 2/​abstract ↑
  19. Vgl. Pres­se­mel­dung der DIVI vom 16. Sep­tem­ber 2026: Neu­es Posi­ti­ons­pa­pier – Wenn ein kla­res Ja zur Organ­spen­de nicht genügt: https://​www​.divi​.de/​p​r​e​s​s​e​m​e​l​d​u​n​g​e​n​/​p​m​-​n​e​u​e​s​-​d​i​v​i​-​p​o​s​i​t​i​o​n​s​p​a​p​i​e​r​-​w​e​n​n​-​e​i​n​-​k​l​a​r​e​s​-​j​a​-​z​u​r​-​o​r​g​a​n​s​p​e​n​d​e​-​n​i​c​h​t​-​g​e​nuegt ↑
  20. Vgl. z. B. Sieg­mund-Schult­ze, Nico­la: Krebs­ri­si­ko bei Organ­emp­fän­gern und bei Men­schen mit HIV: Immun­sup­pres­si­on allein erklärt erhöh­te Inzi­den­zen nicht, viel­leicht sind man­che Medi­ka­men­te onko­gen. In: Deut­sches Ärz­te­blatt 121 (2024), H. 18, S. A 1178. https://​www​.aerz​te​blatt​.de/​p​d​f​.​a​s​p​?​i​d​=​2​41062 ↑
  21. Vgl. z.B. Höfer, Dani­el u. a.: Der poten­ti­el­le Organ­spen­der – Eva­lu­ie­rung unter beson­de­rer Berück­sich­ti­gung der Herz­ent­nah­me. In: Wie­ner kli­ni­sche Wochen­schrift 122 (2010), S. 441 – 451. https://​pmc​.ncbi​.nlm​.nih​.gov/​a​r​t​i​cles/
    PMC7102121/pdf/508_2010_Article_1407.pdf
    ; Schultz, Hans Hen­rik et al.: Donor Smo­king and Older Age Increa­ses Mor­bi­di­ty and Mor­ta­li­ty after Lung Trans­plan­ta­ti­on. In: Trans­plan­ta­ti­on Pro­cee­dings 49 (2017), H. 9, S. 2161 – 2168. https://​pub​med​.ncbi​.nlm​.nih​.gov/​2​9​1​4​9977/ ; Pratsch­ke, Johann/​Mittler, Jens/​Neuhaus, Peter: Aus­wei­tung des Spen­der­pools unter Ver­wen­dung mar­gi­na­ler Orga­ne. In: Der Chir­urg 79 (2008), H. , S. 130 – 134. https://link.springer.com/article/10.1007/s00104-007‑1458‑6; Michel, Sebas­ti­an et al.: Lun­gen­trans­plan­ta­ti­on: aktu­el­ler Stand und Ent­wick­lun­gen. In: Chir­ur­gie 95 (2024), S. 108 – 114. https://​link​.sprin​ger​.com/​a​r​t​i​c​l​e​/​1​0​.​1​0​0​7​/​s​0​0​1​0​4-023 – 02023‑4; Jor­dan, Ste­pha­nie Hen­ri­et­te: Ein­fluss der Organ­qua­li­tät von Spen­der­or­ga­nen nach norm­o­ther­mer Maschi­nen­per­fu­si­on auf den post­ope­ra­ti­ven Ver­lauf nach Leber­trans­plan­ta­ti­on. Med. Diss der Medi­zi­ni­schen Fakul­tät der Uni­ver­si­tät Müns­ter 2024, S. 70; Tau­ten­hahn, Hans-Micha­el et al.: Leber­trans­plan­ta­ti­on bei alten Patient:innen. In: Die Chir­ur­gie 94 (2023), S. 28 – 35. https://​www​.pro​quest​.com/​o​p​e​n​v​i​e​w​/​3​2​1​a​e​8​a​a​e​6​3​5​1​e​2​a​d​3​4​5​c​4​1​2​9​6​b​d​5​d​b​2​/​1​.​p​d​f​?​p​q​-​o​r​i​g​s​i​t​e​=​g​s​c​h​o​l​a​r​&​c​b​l​=​7​4​34370 Vgl. Schrö­der, Ines/​Wassilowsky, Dietmar/​Irlbeck, Micha­el: Inten­siv­me­di­zi­ni­sche Beson­der­hei­ten nach soli­den Organ­trans­plan­ta­tio­nen. In: Anäs­the­sio­lo­gie & Inten­siv­me­di­zin 65 (2024), S. 435 – 445, hier S. 443. DOI: https://​doi​.org/​1​0​.​1​9​2​2​4​/​a​i​2​0​2​4.435. Vgl. auch für das Fol­gen­de: Zwa­an de, Mar­ti­na et al: Psy­cho­so­zia­le Dia­gnos­tik und Behand­lung vor und nach Organ­trans­plan­ta­ti­on. In: Deut­sches Ärz­te­blatt 120 (2023), H. 24, S. 413 – 419, hier S. 417. https://​www​.aerz​te​blatt​.de/​a​r​c​h​i​v​/​p​d​f​/​7​6​7​66024 – 1636-422f-8bbe-ff8b­f784a675 ↑
  22. Vgl. Euro­trans­plant: Decea­sed Donors used in 2025, medi­an age, by donor, by coun­try, by organ used: https://​sta​tis​tics​.euro​trans​plant​.org/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​?​s​e​a​r​c​h​_​t​y​p​e​=​d​o​n​o​r​s​&​s​e​a​r​c​h​_​o​r​g​a​n​=​&​s​e​a​r​c​h​_​r​e​g​i​o​n​=​b​y​+​c​o​u​n​t​r​y​&​s​e​a​r​c​h​_​p​e​r​i​o​d​=​2​0​2​5​&​s​e​a​r​c​h​_​c​h​a​r​a​c​t​e​r​i​s​t​i​c​=​&​s​e​a​r​c​h​_text ↑
  23. Vgl. DSO: Jah­res­be­richt 2025. Organ­spen­de und Trans­plan­ta­ti­on in Deutsch­land. Frank­furt am Main 2026, S. 69. https://​dso​.de/​S​i​t​e​C​o​l​l​e​c​t​i​o​n​D​o​c​u​m​e​n​t​s​/​D​S​O​-​J​a​h​r​e​s​b​e​r​i​c​h​t​_​2​0​2​5.pdf. ↑
  24. Vgl. Vor­schlag für eine RICHT­LI­NIE DES EURO­PÄI­SCHEN PAR­LA­MENTS UND DES RATES zur Ände­rung der Richt­li­ni­en 2001/18/EG und 2010/53/EU hin­sicht­lich des Inver­kehr­brin­gens von gene­tisch ver­än­der­ten Mikro­or­ga­nis­men und der Auf­be­rei­tung von Orga­nen: https://​op​.euro​pa​.eu/​d​e​/​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​-​d​e​t​a​i​l​/​-​/​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​/​0​1​a​4​8​f​3​f​-​d​f​1​e​-​1​1​f​0​-8439 – 01aa75e­d71a1/lan­guage-de ↑
  25. Vgl. Wag­ner, Elias/​Marckmann, Georg/​Jox, R. J.: Koin­zi­denz von Pati­en­ten­ver­fü­gung und Zustim­mung zur Organ­spen­de: Was wün­schen die Betrof­fe­nen? Eine Befra­gung deut­scher Senio­ren. Stuttgart/​New York 2019. Online Publi­ka­ti­on. DOI https://doi.org/10.1055/a‑0837 – 0882 ↑
  26. Älte­re Organ­spen­der. Durch­aus kei­ne Sel­ten­heit. In: Deut­sches Ärz­te­blatt 123 (2026), S. A 834. https://www.aerzteblatt.de/search/result/a0413e3a-be02-48cc-9d66-37786ffd0abc?q=%C3%84ltere+Organspender ↑
  27. Par­zel­ler, Markus/​Zedler, Barbara/​Verhoff, Mar­cel A.: Recht­li­che Grau­zo­ne. Zu dem Bei­trag: Organ­pro­tek­ti­ve Inten­siv­the­ra­pie beim Organ­spen­der. In: Deut­sches Ärz­te­blatt 114 (2017), H. 8, S. 137. https://​www​.aerz​te​blatt​.de/​a​r​c​h​i​v​/​1​8​6​4​0​4​/​R​e​c​h​t​l​i​c​h​e​-​G​r​a​uzone ↑
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