Die schwierige Lage Gottes nan­nte Wolfdi­et­rich Schnurre seine Fabel.1Als Vaters Bart noch rot war. Ein Roman in Geschicht­en, Die Arche Ver­lags AG Peter­Schif­fer­li, Zürich 1958 Er spielte wohl damit darauf an, dass während bes­timmter europäis­ch­er Kriege die Gottes­di­en­ste die Bitte um den Sieg enthiel­ten – und zwar auf allen Seit­en der Kriegsparteien. Gottes Lage wurde also schwierig.

Was hat das mit unserem The­ma zu tun? Ich habe die ver­bürgte Infor­ma­tion, dass ein Arzt zu einem Patien­ten sagte: „Sie kön­nen nur noch beten, dass heute Nacht eine Leber kommt!“ Und bei ein­er Ver­anstal­tung in ein­er evan­ge­lis­chen Akademie bekan­nte ein renom­miert­er Klinikseel­sorg­er, dass er mit Patien­ten um ein Organ gebetet hat.

Gott in der Zwick­müh­le: Soll er jet­zt einen gesun­den Men­schen auf der Höhe seines Lebens schw­er verunglück­en lassen, den Sohn der Fam­i­lie Mey­er, den Sohn der Fam­i­lie Grein­ert, den Sohn der Fam­i­lie Focke, damit ein ander­er seine Organe bekommt? Wer hat mehr Anspruch darauf weit­er zu leben? Wer ist mehr wert? Oder hat gar ein­er mehr gesündigt? Ich muss Ihnen sagen, ich bin empört über diese Gedanken­losigkeit, mit der man meint, Gott auf seine Seite ziehen zu kön­nen.

In der Zwick­müh­le befind­en sich let­ztlich ja auch der Patient, der auf ein Organ wartet, und sein Arzt. Sie ger­at­en in die moralis­che Falle, den Tod eines anderen Men­schen mit brauch­baren Orga­nen wün­schen zu sollen.

Aber the­ol­o­gisch gese­hen über­höht man religiös eine medi­zinis­che Tech­nik, nur weil deren Pro­tag­o­nis­ten mit der Heils­botschaft in die Öffentlichkeit treten, sie kön­nten Leben ret­ten.2Wir wis­sen, dass mit einem solchen Ver­sprechen Erwartun­gen geweckt wer­den, die oft­mals gar nicht ein­gelöst wer­den, weil die Organempfänger zu chro­nisch Kranken gemacht wer­den.

Diese Heils­botschaft hat nur allzu viele maßge­bliche Führungsper­sön­lichkeit­en in den Kirchen dazu ver­führt, unbe­dacht auf einen Zug aufzus­prin­gen, der von Athe­is­ten mit ein­er mate­ri­al­is­tisch- pos­i­tivis­tis­chen Weltan­schau­ung und ein­er util­i­taris­tis­chen Ethik in Gang geset­zt wurde, um eine bish­er gültige Tabubar­riere zu durch­brechen.

Führende Kirchen­leute offerierten denn auch sofort das Gebot der Näch­sten­liebe, dessen ursprüngliche Inten­tion gar nicht auf die Organspende angewen­det wer­den kann.3Dieses Gebot aus dem AT und NT hat eine zu schwierigere Inter­pre­ta­tion­s­geschichte, als man auf den ersten Blick meint. Mit der Ver­sicherung, es han­dle sich um einen Akt der Näch­sten­liebe, wird dieser Tabubruch4These von Prof. Anna Bergmann im Vor­trag „Organspende zwis­chen ani­mistisch-magis­chen Todesvorstel­lun­gen und medi­zinis­ch­er Ratio­nal­ität“ gegenüber dem poten­tiellen spenden­bere­it­en Bürg­er und seinen Ange­höri­gen schön gere­det.5 Der Tabubruch rührt auch an das in vie­len Kul­turen herrschende Kan­ni­bal­is­mus-Tabu, das damit gebrochen wird, und bet­rifft den über­leben­den Patien­ten, der sich das Fleisch eines anderen ein­ver­leibt.

Die Schat­ten­seit­en dieser medi­zinis­chen Tech­nik mussten — müh­sam und unter Schmerzen und teil­weise hefti­gen Angrif­f­en und Unter­stel­lun­gen von Seit­en der Befür­worter — jene ans Licht­brin­gen, deren Lei­den schlicht überse­hen oder absichtlich aus­ge­blendet wur­den. Die Fabel von Wolfdi­et­rich Schnurre ver­weist aber noch auf eine weit­ere Per­spek­tive. Wenn der Ver­fass­er die religiöse Vere­in­nah­mung durch mil­itärische Aktio­nen im Auge hat­te, so haben auch führende The­olo­gen sich geschichtsvergessen ein­er Kriegsrhetorik bedi­ent, die den „Helden­tod“ der Söhne des Vater­lan­des auf manchen Gedenk­tafeln mit dem Satz aus dem Johannes-Evan­geli­um religiös über­höht: „Nie­mand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Fre­unde.“6Joh 15,13 Mit Recht fragte Ste­fanie Schar­di­en in der Arbeit­shil­fe der Evan­ge­lis­chen Frauen in Deutsch­land: „Lässt es sich recht­fer­ti­gen, diesen Vers in die Organspende-Debat­te einzus­pie­len?“7Organe spenden? Nach­denken im Gren­z­land zwis­chen Leben und Tod, Nr. 2, April 2013, S. 15 Mit ein­er sog. Stein­bruch-Exegese bedi­en­ten sich die EKD und die Kath. Bischofkon­ferenz dieses Satzes. Er wurde schlichtweg aus dem Kon­text des Evan­geli­ums geris­sen. Auch dies halte ich für einen irri­tieren­den Vor­gang. Mit verblüf­fend­er Ahnungslosigkeit haben die Ver­ant­wortlichen sog­ar jen­er religiösen Kriegsrhetorik zu neuer Real­ität ver­holfen. Prof. Kirste wörtlich­es Zitat: „Bei opti­malem Melde­v­er­hal­ten ließen sich 400 Spender pro Mil­lion Ein­wohn­er im Jahr rekru­tieren.“8Ärzteblatt 27, 20123

Es ist inzwis­chen im Inter­net ein erbit­tert­er Kampf der Befür­worter der Organtrans­plan­ta­tion gegen die Kri­tik­er im Gange. Und das ist auch nicht ver­wun­der­lich. Wie soll man sach­lich bleiben, wenn es um die Verteilung von Leben und Tod geht?9Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie find­et keine Schüler. (Inge­borg Bach­mann, 1926–73) Mit­tler­weile wurde von promi­nen­ter the­ol­o­gis­ch­er Seite viel geschrieben, pro und con­tra Organtrans­plan­ta­tion. Auch Klinikseel­sorg­er set­zen sich inzwis­chen kri­tis­ch­er damit auseinan­der.10Z.B. Mar­tin Turek, „Der ver­weigerte Dia­log“

Mir ist aufge­fall­en, dass die Kirchen sich von bish­er wesentlichen the­ol­o­gis­chen Erken­nt­nis­sen ver­ab­schiedet haben, die wieder gewon­nen wer­den müssen. Ich will in unserem Zusam­men­hang nur auf drei davon einge­hen: Die bib­lis­che Anthro­polo­gie von der Leib-Seele-Ein­heit. Noch der Evan­ge­lis­che Erwach­se­nenkat­e­chis­mus von 1975, der mehrere Aufla­gen erlebt hat, for­mulierte: „Der Men­sch erhält nach bib­lis­chen Ver­ständ­nis durch das Ein­hauchen des Leben­satems nicht eine Seele in seinen Kör­p­er; er wird zu einem lebendi­gen Wesen. Immer meint das Wort („Seele“) die von Gott dem Men­schen gegebene Lebendigkeit, die aber nicht auf die physis­che Exis­tenz begren­zt wer­den kann. … Nach dieser Sicht des Men­schen ist er so, wie er geschaf­fen ist, ein in sich ein­heitlich­es Wesen. Aus­geschlossen ist, dass er aus zwei oder mehr Grundbe­standteilen beste­ht, ob man sie Kör­p­er oder Seele, Geist, Seele und Leib oder wie auch immer nen­nt.“11Seite 190, 2. Auflage 1975 Ich habe keinen Kör­p­er, ich bin Kör­p­er, bzw. Leib. Meine Leber, Lunge, mein Kreis­lauf, Herz, Gehirn, alles ist sozusagen Ich, meine Per­son, mein indi­vidu­elles, also unteil­bares Wesen, kein zusam­menge­set­ztes Puz­zle. Man kann dieses Ich nicht irgend­wo verorten, auch nicht im Gehirn. Ich bin als Ganzheit ein beseel­ter Leib. Die men­schliche Lebendigkeit an die Hirn­funk­tion zu binden, ist schöp­fungs­the­ol­o­gisch äußerst frag­würdig. Dass der Men­sch die kom­ple­men­täre Ganzheit aus Leib und Seele samt allen Gliedern und Orga­nen ist, Indi­vidu­um und kein Dividu­um, darauf weist auch der The­ologe Prof. Jörns mit Nach­druck hin. Aber führende The­olo­gen haben sich von diesem christlichen Men­schen­bild eil­fer­tig ver­ab­schiedet. Wie also die bib­lis­che Anthro­polo­gie plöt­zlich kom­pat­i­bel gemacht wer­den kann mit dem mate­ri­al­is­tis­chen, ange­blich wis­senschaftlichen Bild vom Men­schen, der durch den sog. Hirn­tod („inner­lich enthauptet“ ) sein Men­sch­sein ver­liert, ist für mich the­ol­o­gisch nicht nachvol­lziehbar. Im Gegen­teil, die Leib-Seele-Ein­heit wurde sehr früh sog­ar von maßge­blichen Medi­zin­ern wie Dr. Bavas­tro oder dem Herz-Tho­rax-Chirur­gen Prof. Kurt Stapen­horst und anderen bestätigt.

Das Leben eines Men­schen ist eine Ganzheit, begin­nend mit oder schon vor der Geburt und endend mit dem wichti­gen Abschnitt des Ster­be­prozess­es, bei dem nicht nur unser Kopf allein stirbt. Wie kön­nten wir als The­olo­gen akzep­tieren, dass einem Men­schen dieser wichtige let­zte Abschnitt zer­stück­elt und die Abrun­dung seines Lebens ver­hin­dert wird, damit man seine Organe her­auss­chnei­den kann?12„Es ist ein kurz­er Schritt vom Wohltäter der Men­schheit zum zynis­chen Ver­nichter.“ (Jörg Zink)

Die pas­torale Verpflich­tung, Ster­bende und Ange­hörige zu begleit­en zu einem würdi­gen und behüteten Ster­ben. Es kann nicht das alleinige Ziel der Klinikseel­sorge sein, gegen das Ster­ben zu arbeit­en und sich zur Gehil­fin der Trans­plan­ta­tion­s­medi­zin­er zu machen. Die bleibende Auf­gabe ist es, den Gesun­dung­sprozess und den Ster­be­prozess zu begleit­en. Der Ster­bende hat ein Recht auf eine ungestörte End­phase. Die Ange­höri­gen haben ein Recht darauf, dass ihre Trauer nicht gestört – oder soll ich sagen — ver­stört wird, weil sie sich von einem geliebten Men­schen ver­ab­schieden müssen, der in ihrer Wahrnehmung gar nicht tot ist. Um inner­lich zur Ruhe zu kom­men, brauchen Ange­hörige die Gewis­sheit, dass der Men­sch, den sie lieben, wirk­lich tot ist. Ohne diese Gewis­sheit wer­den sie u. U. von schlim­men Fan­tasien ver­fol­gt, ganz zu schweigen von der späten Ein­sicht, dass sie den geliebten Men­schen in sein­er schwäch­sten Stunde allein gelassen haben.

Seel­sorg­er haben Sorge zu tra­gen, dass sowohl dem Ster­ben­den als auch den Ange­höri­gen ein würdi­ger Abschied ermöglicht wird und sie darin Trost find­en. Dabei kann sich die Seel­sorge auf das stützen, was in der Chris­ten­heit schon immer geglaubt wurde. Wir beze­ich­nen es in der The­olo­gie als die escha­tol­o­gis­che Hoff­nung. Bish­er galt eine dop­pelte Sicht: ein­er­seits dass Krankheit und Tod nicht ein­fach hin­genom­men wer­den müssen, weshalb bere­its die alte Kirche den Auf­trag ernst genom­men hat, Men­schen zu heilen und zu pfle­gen. „Wir Chris­ten sind Protestleute gegen den Tod“, hat der schwäbis­che Seel­sorg­er Christoph Blumhardt pointiert for­muliert. Aber es galt auch ander­er­seits, dass der Tod die Tür zu Gott und zur Vol­len­dung des per­sön­lichen Lebens ist und daher glaubend angenom­men wer­den kann13Phil 1,23 u.a. Chris­tus ist mein Leben und Ster­ben ist mein gewinn. … Ich habe Lust, aus der Welt zu schei­den und bei Chris­tus zu sein, was auch viel bess­er wäre. . Diese Span­nung kommt sehr gut zum Aus­druck im Titel eines Buch­es unseres ehe­ma­li­gen Präs­es Peter Baier: „Nein zum Tode, Ja zum Ster­ben“. Ist es nicht auch Auf­gabe der Seel­sorge darauf hinzuweisen, dass wir uns alle dem Ster­ben stellen müssen und im Glauben auch zu ein­er — wenn auch hart erkämpften — Ein­stim­mung gelan­gen kön­nen? Es gab ein­mal eine arsmorien­di (die Kun­st des Ster­bens). Ich finde sie beson­ders gut aus­ge­drückt in einem Gebet des franzö­sis­chen Math­e­matik­ge­nies Blaise Pas­cal: Herr, ich bitte wed­er um Gesund­heit noch um Krankheit, wed­er um Leben noch um Tod, son­dern darum, dass du über meine Gesund­heit und meinen Tod ver­fügst zu dein­er Ehre und zu meinem Heile. Du allein weißt, was mir dien­lich ist. – Du allein bist der Herr, tue, was du willst.1422. Juni 2008 Ist es unmöglich für uns mod­erne Chris­ten­men­schen zu ein­er solchen inneren Ein­stel­lung zurück­zufind­en? Oder kapit­ulieren wird vor dem alltäglichen Athe­is­mus? Spätestens in den Trauer­hallen wird ja doch unsere Hoff­nung verkün­det, dass wir zurück­kehren zu Gott als unserem Ursprung. Deshalb kann für uns das Ster­ben nicht der worstcase sein, der ver­hin­dert wer­den muss um jeden Preis. Ich meine damit nicht nur die enor­men Kosten, die auf das Gesund­heitssys­tem zukom­men, son­dern vor allem die unge­heuer­lichen men­schlichen und geistlichen Kosten.15Organ­han­del und Organ­mafia – Mag­a­zin der Kinder­nothil­fe Aus­gabe 3.2013 – Die ver­lore­nen Kinder Boliviens Diese Kosten sind noch gar nicht im vollen Umfang ermit­telt wor­den – es ist wohl auch nicht gewün­scht. Mein Vater sagte einige Stun­den vor seinem Tod als let­zte Worte „Dann will ich mich mal auf den Weg machen.“ Wir wis­sen nicht, was in einem Men­schen geschieht, wenn er sich auf diesen let­zten Weg macht, der Stun­den, vielle­icht Tage dauern kann.

Aber wir haben genug Indizien aus der Ster­be­be­gleitung, dass das Ster­ben ein höchst spir­itueller Prozess ist, in dem ein Men­sch sein irdis­ches Leben abschließt. Wir rühren hier an ein let­ztes Geheim­nis und wis­sen sehr wenig davon, was Gott auf diesem let­zten Weg zu wirken ver­mag. Nah­toder­fahrun­gen lassen uns etwas davon ahnen. Opfern wir dieses Geheim­nis auf dem Schlacht­feld Oper­a­tionssaal?

Schlussthese: Die The­olo­gie muss Hüterin des Men­schen als Geheim­nis sein – oder sie macht sich über­flüs­sig. Weil ich das nicht bess­er aus­drück­en kann, zitiere ich Diet­rich Bon­ho­ef­fer: „Die Geheimnis­losigkeit unseres mod­er­nen Lebens ist unser Ver­fall und unsere Armut. Men­schlich­es Leben ist so viel wert, als es Respekt behält vor dem Geheim­nis. … Wir zer­stören das Geheim­nis, weil wir spüren, dass wir hier an eine Gren­ze unseres Seins ger­at­en; weil wir über alles ver­fü­gen und Herr sein wollen, und eben das kön­nen wir mit dem Geheim­nis nicht. … Geheimnis­los leben heißt von dem Geheim­nis unseres eige­nen Lebens, von dem Geheim­nis des anderen Men­schen, von dem Geheim­nis der Welt nichts wis­sen; heißt an den Ver­bor­gen­heit­en unser­er selb­st, des anderen Men­schen und der Welt vorüberge­hen; heißt an der Ober­fläche bleiben. Ohne Respekt vor dem Geheim­nis nehmen wir die Welt nur so weit ernst, als sie ver­rech­net und aus­genutzt wer­den kann. Das bedeutet aber, dass wir die entschei­den­den Vorgänge des Lebens gar nicht sehen oder sog­ar ableug­nen. … Dass das Geheim­nis die Wurzel alles Begrei­flichen und Klaren und Offen­baren ist, das wollen wir nicht hören. Und wenn wir es hören, so wollen wir diesem Geheim­nis zu Leibe, wollen es errech­nen und erk­lären, wollen es sezieren; und der Erfolg ist, dass wir das Leben dabei töten und das Geheim­nis nicht ent­deck­en. Es entzieht sich unserem Zugriff.“16Diet­rich Bon­ho­ef­fer Werke, Band 13, Seite 360/361 (Bre­vi­er 4. Juni) Mit der Hin­rich­tung dieses genialen The­olo­gen in den let­zten Kriegsta­gen hat Hitler noch einen let­zten ver­heeren­den Schlag gegen unsere Kirche geführt. Bon­ho­ef­fers Stimme bräucht­en wir wieder nötiger denn je.

Vor­trag vom 19. Okto­ber 2013 in Frank­furt
auf der Ver­anstal­tung von Kri­tis­che Aufk­lärung über Organtrans­plan­ta­tion e.V. (KAO)

Erd­mute Wittmann Pfar­rerin i.R.

53424 Rema­gen
In der Wässer­scheid 45

Lit­er­at­u­rangaben
  1. Als Vaters Bart noch rot war. Ein Roman in Geschicht­en, Die Arche Ver­lags AG Peter­Schif­fer­li, Zürich 1958
  2. Wir wis­sen, dass mit einem solchen Ver­sprechen Erwartun­gen geweckt wer­den, die oft­mals gar nicht ein­gelöst wer­den, weil die Organempfänger zu chro­nisch Kranken gemacht wer­den.
  3. Dieses Gebot aus dem AT und NT hat eine zu schwierigere Inter­pre­ta­tion­s­geschichte, als man auf den ersten Blick meint.
  4. These von Prof. Anna Bergmann im Vor­trag „Organspende zwis­chen ani­mistisch-magis­chen Todesvorstel­lun­gen und medi­zinis­ch­er Ratio­nal­ität“
  5. Der Tabubruch rührt auch an das in vie­len Kul­turen herrschende Kan­ni­bal­is­mus-Tabu, das damit gebrochen wird, und bet­rifft den über­leben­den Patien­ten, der sich das Fleisch eines anderen ein­ver­leibt.
  6. Joh 15,13
  7. Organe spenden? Nach­denken im Gren­z­land zwis­chen Leben und Tod, Nr. 2, April 2013, S. 15
  8. Ärzteblatt 27, 20123
  9. Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie find­et keine Schüler. (Inge­borg Bach­mann, 1926–73)
  10. Z.B. Mar­tin Turek, „Der ver­weigerte Dia­log“
  11. Seite 190, 2. Auflage 1975
  12. Es ist ein kurz­er Schritt vom Wohltäter der Men­schheit zum zynis­chen Ver­nichter.“ (Jörg Zink)
  13. Phil 1,23 u.a. Chris­tus ist mein Leben und Ster­ben ist mein gewinn. … Ich habe Lust, aus der Welt zu schei­den und bei Chris­tus zu sein, was auch viel bess­er wäre.
  14. 22. Juni 2008
  15. Organ­han­del und Organ­mafia – Mag­a­zin der Kinder­nothil­fe Aus­gabe 3.2013 – Die ver­lore­nen Kinder Boliviens
  16. Diet­rich Bon­ho­ef­fer Werke, Band 13, Seite 360/361 (Bre­vi­er 4. Juni)