Pres­se­mit­tei­lun­gen

KAO for­dert Ein­hal­tung des gel­ten­den Rechts

Liegt kei­ne Kennt­nis zum Pati­en­ten­wil­len vor, muss von einer Hirn­tod­dia­gno­se Abstand genom­men wer­den, erst recht von fremd­nüt­zi­gen Maß­nah­men, da auch hier der Grund­satz allen ärzt­li­chen Han­delns – nicht zu scha­den – gilt. Ein mög­li­cher Scha­den kann auch nicht durch den Nut­zen für eine andere/dritte Per­son (Organ­emp­fän­ger) auf­ge­wo­gen wer­den.

Dr. Stahn­ke stellt fest : “Für die inten­siv­me­di­zi­ni­sche Behand­lung bzw. den Behand­lungs­ab­bruch ist die Hirn­tod­dia­gnos­tik nicht not­wen­dig. Dafür reicht es aus, dass die behan­deln­den Ärz­te zu der Ein­schät­zung gelan­gen, dass die Pro­gno­se für den Pati­en­ten aus­sichts­los ist und er nicht mehr von einer wei­te­ren The­ra­pie pro­fi­tiert. Dann ist in Abspra­che mit den Ange­hö­ri­gen ein Behand­lungs­ab­bruch mög­lich. die Hirn­tod­dia­gnos­tik muss bei einem noch leben­den Men­schen nur zum Zweck der Organ­ent­nah­me durch­ge­führt wer­den.“

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PDFKAO Organ­spende­WIDER­SPRUCH

In Deutsch­land ist wie in den meis­ten Län­dern Wider­spruch erfor­der­lich, wenn man kein Organ­spen­der sein will. Denn wer nicht selbst für sich ent­schei­det, über den ent­schei­den ande­re.

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