Praxis

Organentnahme verhindert menschenwürdiges Sterben und raubt den letzten Abschied

Das habe ich nicht gewusst! Organspende, dachte ich, muss etwas Gutes sein, wenn es kranken Menschen hilft am Leben zu bleiben. Und natürlich ist der Mensch tot, dem die Organe entnommen werden. Im Ausweis heißt es doch “nach meinem Tod”. So habe ich das auch geglaubt. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass Ärzte nicht davor zurückschrecken, einen sterbenden Menschen mit allen Mitteln ärztlicher Kunst am Leben zu halten, nur damit sie seine lebenden Organe bekommen. Aus dem schrecklichen Geschehen um das Sterben meines Sohnes kann ich jedoch bezeugen, dass es sich bei einem so genannten Hirntoten um einen noch lebenden Menschen handelt.

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Unversehrt sterben! Konfliktfall Organspende

Rezension des Buches:

Dieses Buch ist in mehrfacher Hinsicht —politisch, medizinisch, juristisch und spirituell— ein wichtiges Buch.

Die Autorin lässt uns berührend und fesselnd – fast wie in einem persönlichen Gespräch- an ihrer Geschichte im Kampf gegen die Transplantationsmedizin(er) teilhaben. Wir erfahren zunehmend schockiert, betroffen und empört, was eine Organ-“Spende” eigentlich ist, nämlich die Organentnahme bei einem noch lebenden Menschen, der im Sterben liegt.

Im Falle ihres Sohnes ist sogar fraglich, ob wirklich alles getan wurde, um sein eigenes Leben zu retten und ob die Feststellung des Hirntodes korrekt verlief.

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Video: Organspende – Die Schattenseite – Interview mit Renate Greinert

Renate Greinert ist Autorin und war Sachverständige zur Anhörung zum Transplantationsgesetz vor dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages.
Sie ist unfreiwillig dazu gekommen, sich intensiv mit dem Thema Organspende und Transplantation auseinanderzusetzen. 1985 wurde ihr 15-jähriger Sohn auf dem Fahrrad von einem Auto erfasst, stürzte und erlitt als eine Folge ein schweres Schädelhimtrauma. Innerhalb weniger Stunden wurde sie von ärztlicher Seite mit der Diagnose Hirntod konfrontiert und in der Folge mit der Frage nach der Einwilligung zur Organspende.
Wie wahrscheinlieh die meisten Menschen war sie sich seinerzeit über die Dimiension dieser Entscheidung nicht im Klaren. Sie konnte es nicht sein, denn die lnformationen dazu waren insbesondere damals eher spärlich. Aber sie sind auch heute noch oft genug eher einseitig. Die Folgen für die Betroffenen, die erst im Nachhinein realisieren, was eine Organspende eigentlich bedeutet, sind oftmals bedrückend.

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Warum ich Organentnahme ablehne…

In den folgenden zwei Tagen wurde der Zustand unseres Sohnes immer kritischer, und wenn ich nicht von der Transplantation geredet hätte, wäre er wahrscheinlich einen Tag früher an Lungenversagen gestorben. So aber wurde er mit allen Mitteln am Leben erhalten, um die Spende zu realisieren. Dazu mussten allerdings die Barbituratwerte in seinem Blut so weit sinken, dass der Hirntod festgestellt werden konnte.

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