Organspende — die verschwiegene Seite (KAO INFObroschüre)

Warum ich Organentnahme ablehne…

In den fol­gen­den zwei Tagen wurde der Zus­tand unseres Sohnes immer kri­tis­ch­er, und wenn ich nicht von der Trans­plan­ta­tion gere­det hätte, wäre er wahrschein­lich einen Tag früher an Lun­gen­ver­sagen gestor­ben. So aber wurde er mit allen Mit­teln am Leben erhal­ten, um die Spende zu real­isieren. Dazu mussten allerd­ings die Bar­bi­tu­ratwerte in seinem Blut so weit sinken, dass der Hirn­tod fest­gestellt wer­den kon­nte.

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Hirntote sind nicht tot — Meine Erfahrungen mit dem sogenannten Hirntod

Am fün­ften Tag bemerk­te ich, dass er auf meine Stimme reagierte, die Ärzte ver­an­lassten daraufhin eine Unter­suchung der Gehir­nak­tiv­ität mit dem Ergeb­nis, dass es keine Hoff­nung gäbe. Sein Gehirn sei abso­lut tot.

Er bekam dann eine Lun­genentzün­dung, wohl durch die Beat­mung, wie man mir sagte, mit hohem Fieber und Schüt­tel­frost. Die dien­sthabende Ärztin ließ ihn mit kaltem Wass­er ein­sprühen, ohne zugedeckt zu sein lag er nackt dicht am Fen­ster und die Ärztin meinte, vielle­icht könne er so etwas früher ster­ben.

Nach etwa ein­er Woche wehrte er sich gegen die kün­stliche Beat­mung, er hus­tete und würgte. Man beschloss, die Beat­mung abzustellen, mit dem Risiko, dass er danach wohl ver­ster­ben würde. Er atmete aber wieder selb­ständig und alle waren ver­wun­dert.

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PDFKAO OrganspendeWIDERSPRUCH

In Deutsch­land ist wie in den meis­ten Län­dern Wider­spruch erforder­lich, wenn man kein Organspender sein will. Denn wer nicht selb­st für sich entschei­det, über den entschei­den andere.

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