Welches Trauma eine Organentnahme für die Angehörigen des Spenders bedeuten kann, zeigt der Fall des 15-jährigen Lorenz Meyer. Die Eltern wurden bereits eine Nacht nach der Einlieferung ihres Sohnes in eine Schweizer Klinik mit der Frage nach Organentnahme konfrontiert. In ihrer Verzweiflung stimmten sie trotz aller Vorbehalte der Entnahme der Nieren zu. Ein Schritt, den sie im Nachhinein bitter bereuen sollten.
Erst bestand nur der Verdacht, dass mehr Organe entnommen wurden, als zugesagt. Doch dann stellte sich heraus, dass es gravierende Zweifel an der Richtigkeit der Hirntoddiagnostik gibt. Was aus der Krankenakte von Lorenz Meyer hervorgeht erläutert Jobst Meyer, Facharzt für Chirurgie in einem aufschlussreichen Interview. Auch von Gisela Meyer zu Biesen, der Mutter von Lorenz Meyer und ausgebildeten Krankenschwester gibt es ein ausführliches Interview.

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