DER VEREIN KAO
Kri­tis­che Aufk­lärung über Organtrans­plan­ta­tion KAO e.V.
Wir sind
eine Ini­tia­tive gegrün­det von Eltern,
die ihre verunglück­ten Kinder zur Organspende freigegeben haben, ohne die Hin­ter­gründe zu diesem Zeit­punkt genau genug zu ken­nen. Erst nach­dem ihre Kinder beerdigt waren, haben sie begrif­f­en, wozu sie ja gesagt hat­ten. Sie haben begrif­f­en, dass lebende Organe nicht von Men­schen ent­nom­men wer­den kön­nen, die so tot sind, wie sie es sich vorgestellt hat­ten. Ihre Entschei­dung haben sie daher bit­ter bereut. Durch ihre Zus­tim­mung waren ihre Kinder in ihrem Ster­be­prozess, in dem sie ihrer beson­deren Liebe bedurften, ungeschützt allein gelassen und ein­er Orga­nent­nahme über­ant­wortet, die hin­ter­her wie das Auss­chlacht­en eines Autowracks erschien. In dieser Sit­u­a­tion haben wir sie sich entschlossen, durch Aufk­lärung dazu beizu­tra­gen, dass andere Eltern unter ähn­lichen Umstän­den davor bewahrt wer­den, unvor­bere­it­et wie sie mit der Frage der Organspende kon­fron­tiert zu wer­den.
Wir fordern
von uns allen
  • sich im Detail zu informieren und für sich selb­st zu entschei­den
  • die eigene Sterblichkeit zu akzep­tieren
  • sich abzuwen­den von ein­er Medi­zin, die das Ster­ben des einen Patien­ten zum ver­meintlichen Wohl eines anderen benutzt
von Poli­tik und Jus­tiz
  • die enge Zus­tim­mungslö­sung einzuführen, nur so sind Orga­nent­nah­men trag­bar
  • den sen­si­blen Bere­ich Orga­nent­nahme effek­tiv zu kon­trol­lieren
  • jeden Ver­such zu bekämpfen, men­schlich­es Leben als Ver­fü­gungs­masse zu behan­deln
von der Medi­zin
  • anzuerken­nen, dass der “Hirn­tod” keine wis­senschaftliche, son­dern eine juris­tis­che Def­i­n­i­tion ist, um straf­frei Organe ent­nehmen zu kön­nen
  • auch Risiken und Mis­ser­folge von Trans­plan­ta­tio­nen darzule­gen
  • inten­siv über die nieren­schädi­gende Wirkung von freiverkäu­flichen Schmerzmit­tel aufzuk­lären
von den Kirchen
  • nicht mit zweier­lei Maß zu messen und den Patien­ten im Hirn­ver­sagen die gle­iche Zuwen­dung zu geben wie anderen Ster­ben­den
  • keine Nüt­zlichkeit­ser­wä­gun­gen zu unter­stützen
  • Men­schen nicht ihr Men­sch­sein abzus­prechen und sie damit zum Recy­clinggut zu degradieren
Vor­stand
1. Vor­sitzen­der
2. Vor­sitzende

Renate Grein­ert

Wolfs­burg

Schatzmeis­terin
Schrift­führer

Geb­hard Focke

Bre­men

Beirätin

Renate Focke

Bre­men

Beirätin

Gisela Meier zu Biesen

Bad Boden­dorf

Beirat
Vere­ins- satzung
Satzung
in der von der Mit­gliederver­samm­lung am 18.11.2006 ein­stim­mig beschlosse­nen, am 18.9.2010 im § 1 und am 19.10.2013 im § 7 ergänzten Fas­sung
§ 1 Name und Sitz
Der Vere­in führt den Namen „Kri­tis­che Aufk­lärung über Organtrans­plan­ta­tion KAO e. V.“ und hat seinen Sitz in 53489 Sinzig-Bad Boden­dorf. Die Postan­schrift ist die des/der 1. Vor­sitzen­den.
§ 2 Zweck
  1. Der Vere­in „Kri­tis­che Aufk­lärung über Organtrans­plan­ta­tion KAO“ ver­fol­gt auss­chließlich und unmit­tel­bar mildtätige Zwecke i. S. d. Abschnitts „Steuer­begün­stigte Zwecke“ der Abgabenor­dung.
  2. Zweck des Vere­ins ist die Aufk­lärung über Organtrans­plan­ta­tion. Ins­beson­dere soll die Sit­u­a­tion der Patien­ten, denen Organe ent­nom­men wer­den, und die Prob­lematik ihrer Ange­höri­gen öffentlich gemacht wer­den. Ein beson­deres Anliegen des Vere­ins ist, für ein behütetes Ster­ben und die Achtung der Men­schen­würde von Ster­ben­den einzutreten und über die medi­zinis­chen und ethis­chen Prob­leme des so genan­nten Hirn­todes aufzuk­lären. Außer­dem soll Betrof­fe­nen auf Wun­sch beige­s­tanden wer­den.
  3. Der Satzungszweck wird ver­wirk­licht durch
    1. Öffentlichkeit­sar­beit
    2. Kon­tak­tauf­nahme mit Befür­wortern und Geg­n­ern der Organtrans­plan­ta­tion
    3. Durch­führen von oder Teil­nahme an Sem­i­naren, Diskus­sio­nen, Gespräch­skreisen, Vor­tragsver­anstal­tun­gen und Einzelge­sprächen
    4. Her­stel­lung und Ver­bre­itung von Unter­richts­ma­te­ri­alien
    5. Teil­nahme an Infor­ma­tionsver­anstal­tun­gen, ins­beson­dere in Schulen, Kirchenge­mein­den und Hos­pizvere­inen
    6. Durch Ver­mit­tlung sachkundi­ger Ref­er­enten
§ 3 Ehre­namtlichkeit
  1. Der Vere­in ist selb­st­los tätig und ver­fol­gt keine eigen­wirtschaftlichen Zwecke.
  2. Die Mit­tel des Vere­ins dür­fen nur für die satzungs­gemäßen Zwecke ver­wen­det wer­den. Die Mit­glieder erhal­ten keine Zuwen­dun­gen aus Mit­teln des Vere­ins.
  3. Es darf keine Per­son durch Aus­gaben, die dem Zweck der Kör­per­schaft fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mäßig hohe Vergü­tun­gen begün­stigt wer­den.
§ 4 Mit­glied­schaft
  1. Mit­glieder kön­nen geschäfts­fähige natür­liche Per­so­n­en wer­den.
  2. Es gibt stimm­berechtigte Mit­glieder und För­der­mit­glieder.
  3. Mit dem Ein­gang des Auf­nah­meantrages begin­nt die För­der­mit­glied­schaft.
  4. Über die Auf­nahme neuer stimm­berechtigter Mit­glieder entschei­det der Vor­stand sachgerecht im Sinne des Vere­in­szwecks.
  5. Die Mit­glied­schaft endet durch Aus­trittserk­lärung, Auss­chluss oder Tod.
  6. Der jed­erzeit mögliche Aus­tritt erfol­gt über die schriftliche Erk­lärung an den Vor­stand. Über den Auss­chluss beschließt die Mit­gliederver­samm­lung mit ein­er Mehrheit von drei Vierteln der anwe­senden stimm­berechtigten Mit­glieder.
§ 5 Mit­glieds­beitrag
  1. Es ist ein Mit­glieds­beitrag zu leis­ten.
  2. Seine Höhe bes­timmt die Mit­gliederver­samm­lung.
  3. Über eine Ermäßi­gung entschei­det der Vor­stand auf Antrag.
§ 6 Vor­stand
  1. Der Vor­stand beste­ht aus dem 1. und 2. Vor­sitzen­den, dem Schatzmeis­ter, dem Schrift­führer und zwei Beisitzern. Die Vor­sitzen­den sind gle­ich­berechtigt.
  2. Der Vere­in wird gerichtlich und außerg­erichtlich von einem Vor­sitzen­den und dem Schatzmeis­ter vertreten.
  3. Die Mit­gliederver­samm­lung wählt den Vor­stand für 2 Jahre.
  4. Der Vor­stand bleibt nach Ablauf der Amt­szeit im Amt, bis ein neuer gewählt ist.
  5. Der Vor­stand führt die Geschäfte ehre­namtlich.
  6. Er gibt sich eine Geschäft­sor­d­nung.
§ 7 Mit­gliederver­samm­lung
  1. Die jährlich stat­tfind­ende ordentliche Mit­gliederver­samm­lung beschließt über die Beiträge, die Ent­las­tung des Vor­standes, die Wahl des Vor­standes und zweier Kassen­prüfer sowie über Satzungsän­derun­gen. Die Beschlüsse wer­den in einem Ergeb­nis­pro­tokoll fest­ge­hal­ten, das der/die Schriftführer/in abfasst. Geschäft­s­jahr ist das Kalen­der­jahr.
  2. Eine außeror­dentliche Mit­gliederver­samm­lung ist auf Ver­lan­gen eines Drit­tels der Mit­glieder einzu­berufen.
  3. Die Ein­beru­fung zu allen Mit­gliederver­samm­lun­gen erfol­gt durch den Vor­stand mit ein­er Frist von min­destens zwei Wochen schriftlich (Brief, Fax, E-Mail) unter Bekan­nt­gabe der Tage­sor­d­nung.
§ 8 Auflö­sung
Bei Auflö­sung des Vere­ins oder bei Weg­fall seines bish­eri­gen steuer­begün­stigten Zwecks fällt das Ver­mö­gen des Vere­ins an den Vere­in „Ver­waiste Eltern in Deutsch­land e. V.“ und „BioSkop e. V.“ zu gle­ichen Teilen, die es auss­chließlich und unmit­tel­bar für gemein­nützige oder mildtätige Zwecke zu ver­wen­den haben.

PDF Datei KAO Satzung

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