KAO e.V.

KAO fordert die Einhaltung des geltenden Rechts auch bei der Hirntoddiagnose

Eine ärztliche Handlung, wie z.B. eine Blutentnahme oder die Anordnung einer Röntgenuntersuchung, wird primär als Körperverletzung angesehen, die nur zulässig ist, wenn sie a) diesem Patienten nutzen soll und b) der Patient ihr zustimmt bzw. nicht widerspricht, obwohl ihm das gut möglich wäre.

Die organschützenden Maßnahmen sowie die Hirntoddiagnostik aufgrund einer möglichen bevorstehenden Organentnahme werden jedoch im Hinblick auf einen Dritten – den Organempfänger – durchgeführt. Der Tatbestand der Körperverletzung ist hier somit nicht durch einen zu erwartenden Nutzen für den Patienten zu rechtfertigen, an dem die Diagnostik durchgeführt wird. Der Eingriff ist fremdnützig und dient in den meisten Fällen dem Organempfänger. Auch mit der Abwendung von Gefahr im Verzug (unaufschiebbare Maßnahme) kann nicht argumentiert werden, da diese keinen Eingriff rechtfertigt, der zum Nutzen einer anderen Person (Organempfänger) vorgenommen wird.

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