Todeszeitpunkt und Organspende: Wie tot sind Hirntote?

Hirn­to­te reagie­ren mög­li­cher­wei­se auf Schmerz

Erst der wis­sen­schaft­li­che Fort­schritt hat Ende der 1960er-Jah­re die Organ­trans­plan­ta­ti­on ermög­licht. Jetzt zei­gen wis­sen­schaft­li­che Befun­de, wozu ein angeb­lich “hirn­to­tes” Gehirn noch in der Lage — und wie wacke­lig das Kon­zept ist. Im Dezem­ber 2008 stell­te die “President’s Com­mis­si­on on Bio­ethics” der USA fest, dass ange­sichts neu­er For­schungs­er­geb­nis­se nicht sicher gesagt wer­den kön­ne, dass ein Hirn­to­ter tat­säch­lich tot sei. Sein Gehirn kön­ne noch die Tem­pe­ra­tur regu­lie­ren, auf Infek­tio­nen reagie­ren — etwa mit Fie­ber — oder mit dem Hor­mon ADH die Urin­aus­schei­dung regu­lie­ren. Mit fei­nen Mess­in­stru­men­ten auf­ge­nom­me­ne Mus­ter des “hirn­to­ten” Gehirns deu­te­ten gar dar­auf hin, dass es auf Schmerz reagiert.

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