Hirn­to­te sind nicht tot — Mei­ne Erfah­run­gen mit dem soge­nann­ten Hirn­tod

Am fünf­ten Tag bemerk­te ich, dass er auf mei­ne Stim­me reagier­te, die Ärz­te ver­an­lass­ten dar­auf­hin eine Unter­su­chung der Gehirn­ak­ti­vi­tät mit dem Ergeb­nis, dass es kei­ne Hoff­nung gäbe. Sein Gehirn sei abso­lut tot.

Er bekam dann eine Lun­gen­ent­zün­dung, wohl durch die Beat­mung, wie man mir sag­te, mit hohem Fie­ber und Schüt­tel­frost. Die dienst­ha­ben­de Ärz­tin ließ ihn mit kal­tem Was­ser ein­sprü­hen, ohne zuge­deckt zu sein lag er nackt dicht am Fens­ter und die Ärz­tin mein­te, viel­leicht kön­ne er so etwas frü­her ster­ben.

Nach etwa einer Woche wehr­te er sich gegen die künst­li­che Beat­mung, er hus­te­te und würg­te. Man beschloss, die Beat­mung abzu­stel­len, mit dem Risi­ko, dass er danach wohl verster­ben wür­de. Er atme­te aber wie­der selb­stän­dig und alle waren ver­wun­dert.

Mehr dazu