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Behandlung potenzieller Organspender im Präfinalstadium

Betroffene müssen ver­stehen, in was sie ein­wil­ligen

Eine schon länger lau­fende Inten­siv­the­rapie bei einem tief bewusst­losen Pati­enten noch einige Stunden oder Tage wei­ter­zu­führen, hat wenig mit den abschre­ckenden Sze­narien gemein, in denen ein Ster­bender, der bei Bewusstsein ist, noch in der letzten Phase seines Lebens sinn­losen Ein­griffen unter­zogen wird. Dennoch lehnen ver­mutlich ein­zelne Ange­hörige und Pati­enten jede spen­de­zen­trierte Lebens­ver­län­gerung als pie­tätlos ab. Sie müssen das Recht dazu haben, müssen also auch ver­stehen, in was sie ein­wil­ligen und was sie unter­binden wollen.

Ein gra­vie­rendes Problem der spen­de­zen­trierten Lebens­ver­län­gerung liegt darin, dass sie in sel­tenen Fällen zur Aus­bildung eines apal­li­schen Syn­droms führen kann, in dem der Patient erneut selbst­ständig atmen und schlucken kann, ohne sein Bewusstsein zurück­zu­er­langen. Diesen Zustand schwerster neu­ro­lo­gi­scher Schä­digung und voll­stän­diger Pfle­ge­be­dürf­tigkeit wollen gewiss etliche Pati­enten und Ange­hörige kei­nes­falls akzep­tieren. Pati­enten, Betreuer und Bevoll­mäch­tigte müssten wissen, welche Risiken bestehen, um diese ablehnen oder ihnen begegnen zu können. Ohne gemeinsam getragene Ver­ant­wortung sollten Ärzte diese Risiken nicht ein­gehen. Abhängig von den kon­kreten Umständen des Ein­zel­falls werden sie daher eine ent­spre­chende Risi­ko­pro­gnose erheben und gege­be­nen­falls auf eine Organ­spende ver­zichten.

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