Über KAO

Vereinsvorstellung

Wer wir sind:

KAO ist eine Initiative, gegründet von Eltern, die im Schock ein Kind zur Organspende freigegeben haben. Im Nachhinein haben wir begriffen, dass unsere Kinder zwar als hirntot definiert wurden, dass sie aber keine Toten, sondern Sterbende waren. Weitere Angehörige haben sich uns angeschlossen und Menschen, die beruflich mit dem Thema konfrontiert sind oder die der Transplantationsmedizin aus anderen Gründen kritisch gegenüber stehen.

Vorstandsmitglieder KAO

  • 1. Vorsitzende: Dr. Martin Stahnke, Kempen
  • 2. Vorsitzender: Renate Greinert, Wolfsburg
  • Schatzmeisterin: Liliana Stahnke
  • Schriftführer: Gebhard Focke, Bremen
  • Beisitzerin: Renate Focke, Bremen
  • Beisitzer: Jobst Meyer, Berlin

Was wir fordern

Von der Transplantationsmedizin:

  • anzuerkennen, dass der "Hirntod" keine wissenschaftliche, sondern eine juristische Definition ist, um straffrei Organe entnehmen zu können
  • offen den Erfolg oder Misserfolg der Transplantationen darzulegen

Von den Kirchen:

  • den Patienten im Hirnversagen die gleiche Zuwendung zu geben wie anderen Sterbenden
  • keine Nützlichkeitserwägungen zu unterstützen

Von der Politik:

  • die enge Zustimmungslösung einzuführen
  • jeden Versuch zu bekämpfen, menschliches Leben als Verfügungsmasse zu behandeln

Von uns allen:

  • die eigene Sterblichkeit zu akzeptieren
  • sich abzuwenden von einer Medizin, die das Sterben des einen Patienten zur Behandlung eines anderen benutzt.

Was wir erreichen wollen:

Wir wollen der einseitigen Werbung für die Organspende kritische Informationen entgegensetzen. Wir wollen dadurch eine Diskussion in der Gesellschaft vorantreiben, mit Medizinern, Vertretern der Kirchen und der politischen Parteien. Die Menschen benötigen umfassende Informationen, die sie fähig machen, sich eine eigene Meinung zu bilden.

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